MittelsachsenPolitik

AfD-Kandidat verliert Bürgermeisterwahl in Großschirma: Annullierung trotz 59,4 Prozent Sieg

Enthüllung in Großschirma: Warum die Unterschrift des AfD-Kandidaten fehlte

In Großschirma wurde die Bürgermeisterwahl für ungültig erklärt, da der AfD-Kandidat Rolf Weigand die erforderliche eigenhändige Unterschrift auf seinem Wahlvorschlag nicht geleistet hatte. Trotz seines Sieges mit 59,4 Prozent am 3. März will er die Annullierung nicht akzeptieren und erwägt rechtliche Schritte gegen eine Wiederwahl. Das Landratsamt Mittelsachsen ordnete eine Neuwahl an, da die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten wurden, einschließlich des Fehlens der erforderlichen Unterzeichnung auf dem Wahlvorschlag.

In einem Videostatement beklagte sich Weigand darüber, dass das Landratsamt seine Amtsübernahme verhindern wolle, ohne die Verantwortung seiner Partei für den Formfehler anzuerkennen. Er fragte, warum der Formfehler nicht sofort bei der Einreichung seiner Unterlagen beanstandet wurde und kritisierte die Verschwendung von Steuergeldern für eine klare Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hätte Weigand aufgrund des Fehlens seiner Unterschrift nicht zur Wahl zulassen dürfen, daher wurde eine Neuwahl angeordnet, die von den Betroffenen vor dem Verwaltungsgericht angefochten werden kann.

Die Bürgermeisterwahl in Großschirma wurde notwendig, nachdem der frühere Amtsinhaber Volkmar Schreiter aufgrund von Depressionen im Oktober 2023 Selbstmord begangen hatte. Vor seinem Tod war er rechten Anfeindungen ausgesetzt gewesen. Auch Rolf Weigand, der nun sein Nachfolger werden will, hatte den verstorbenen Bürgermeister attackiert.

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