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Sanierung der Schreberstufen in Meißen: Planungen und finanzielle Herausforderungen

Das Geheimnis der verfallenen Schreberstufen in Meißen - eine versteckte Perle im Rauhentalstraße

Meißen: Abenteuer Schreberstufen

Auf der Rauhentalstraße in Meißen führt ein Treppenaufgang hinauf, der zwar nicht ganz verkehrssicher ist, aber dennoch eine idyllische Atmosphäre ausstrahlt. Die so genannten Schreberstufen sind von Efeu überwuchert und zeigen deutliche Zeichen von Vernachlässigung. Der Weg führt an der Gartensparte vorbei und endet schließlich in einem schmalen Trampelpfad mit einem beeindruckenden Ausblick ins Triebischtal.

Der gegenwärtige Zustand der Schreberstufen war bereits im vergangenen Jahr ein Thema in der Einwohnerversammlung von Meißen. Eine Bürgerin kritisierte den desolaten Zustand des Aufgangs, der daraufhin vorübergehend gesperrt wurde. Der Stadtrat Heiko Schulze stellte eine Anfrage an das Rathaus bezüglich weiterer Schritte. Die Antwort ergab, dass 50.000 Euro im Haushalt 2024 für die Sanierung der Schreberstufen vorgesehen sind, jedoch werden diese nicht ausreichen.

Die Planung für die Sanierung ist im Gange, und es wird erwartet, dass die Erneuerung im zweiten Halbjahr 2025 erfolgen soll. Parallel dazu sollen die Ausführungskosten zum Doppelhaushalt 2025/2026 angemeldet und die Finanzierung über die Städtebauförderung beantragt werden. Stadtbauamtsleiter Martin Schuster betonte, dass die Umsetzung der Baumaßnahme für das zweite Halbjahr 2025 geplant ist, sofern es keine unvorhergesehenen Probleme gibt.

Heiko Schulze äußerte sein Erstaunen über die Tatsache, dass die 50.000 Euro lediglich für Planungsleistungen vorgesehen sind. Er betonte die Notwendigkeit, in Zukunft genauer nachzufragen, wofür Gelder eingesetzt werden. Trotz seiner Meinung, dass eine einfache Reparatur ausreichend gewesen wäre, zeigt er Verständnis für die komplexen Schritte, die zur Sanierung der Schreberstufen notwendig sind. Die bevorstehende Maßnahme gibt zumindest eine klare Vorstellung über den Zeitplan für die Renovierung.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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