Der Gemeinderat von Thiendorf hat in einer aktuellen Sitzung die Baugenehmigung für den Bau von vier Mehrfamilienhäusern an der Straße Zur Brüdergemeinde um ein weiteres Jahr verlängert. Dies berichtet die Sächsische.de. Die ursprüngliche Genehmigung wurde bereits im Jahr 2022 erteilt, und der Bauantrag stammt von den Gebrüdern Hermann und Paul Overhoff, die in Lingen, Niedersachsen, einen Viehhandel mit Rindermast betreiben.

Die Geschichte des Bauprojekts reicht bis ins Jahr 1995 zurück, als die Firma Overhoff drei Häuser an der heutigen DRK-Sozialstation errichtete. Vor einigen Jahren, im Jahr 2016, verkaufte die Gemeinde einen rund 3000 Quadratmeter großen Grundstücksbereich für 95.100 Euro mit der Auflage, innerhalb von vier Jahren ein Mehrfamilienhaus zu errichten.

Details zum Bauprojekt

Die Planung sieht vor, dass insgesamt vier Gebäude entstehen, wobei jedes der Gebäude 14 Wohnungen sowie Stellflächen bieten wird. Eigentlich waren altersgerechte Wohnungen mit Fahrstuhl vorgesehen, jedoch sind weitere Details noch nicht finalisiert. Der Makler Jörg Heller aus Großenhain übernimmt die Vermarktung des Projekts. Der Verkaufspreis für das gesamte Projekt beträgt 1,2 Millionen Euro, inklusive der Baugenehmigung.

Das gesamte Grundstück hat eine Fläche von 4350 Quadratmetern, und die vier Mehrfamilienhäuser können als viergeschossige Bauwerke umgesetzt werden. Die geschätzten Baukosten für das Projekt belaufen sich laut Heller auf zwischen vier und fünf Millionen Euro.

Forderungen und Kontext

Statistischen Bundesamtes zeigte sich bereits 2024 ein deutlicher Anstieg der Baukosten auf dem deutschen Markt. Hochbauprojekte verzeichnen zunehmend steigende Preise, was die Realisierung von Wohnprojekten erschwert.

Zusätzlich haben aktuelle Hinweise seitens der Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamts dazu beigetragen, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen im Wohnungsbau zu erlangen. Die steigenden Baukosten und die gleichzeitig hohe Nachfrage nach Wohnraum stellen Unternehmen und Gemeinden vor große Herausforderungen.