Am 24. Januar 2025 wird Dieter „Maschine“ Birr, der langjährige Frontmann der legendären Rockband Puhdys, als Talkgast im Ballsaal der Börse Coswig auftreten. Birr, der 47 Jahre lang das Herz und den Kopf der Puhdys war, hat sich auch als Solokünstler einen Namen gemacht. Sein zuletzt veröffentlichtes Studioalbum erreichte im Januar 2023 Platz vier der offiziellen deutschen Albumcharts. [Sächsische] berichtet, dass der Musiker anlässlich seines Jubiläums in einem Gespräch mit Kai Suttner über seine Kindheit, Jugend und seine fast 60-jährige Karriere reflektieren wird.
Das Programm mit dem Titel „Was bisher geschah“ verspricht nicht nur nostalgische Einblicke in Birrs Leben, sondern wird auch eine Mischung aus Puhdys-Klassikern und neuen Songs beinhalten. Nach seinen positiven Erinnerungen an Coswig, wo er zuletzt mit Uwe Hassbecker beim Konzert „Maschine intim“ auftrat, äußert Birr seine Vorfreude auf den Auftritt. Dabei werden die Fans in der Vergangenheit mit Corona-bedingten Abständen und Masken konfrontiert, sangen jedoch lautstark mit und schufen eine besondere Atmosphäre.
Die Karriere des „Maschine“
Dieter Birr, geboren am 18. März 1944 in Köslin/Pommern, begann seine musikalische Laufbahn in den 1960er Jahren. Er wurde 1969 Frontmann der Puhdys, die sich schnell zur erfolgreichsten Rockband der DDR entwickelten. Mit rund 250 komponierten Liedern prägte Birr den deutschen Rock seiner Zeit. Der Ursprung seines Spitznamens „Maschine“ geht auf einen Bandkollegen zurück, der ihn als „Fressmaschine“ bezeichnete. Ausbildungs- und Studienjahre in der Werkzeugfabrik Treptow und an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin legten den Grundstein für seine musikalische Karriere. [Wikipedia] gibt an, dass Birrs erstes Soloalbum „Intim“ 1986 bei Amiga veröffentlicht wurde und sich über 100.000 Mal verkaufte.
Die Puhdys lösten sich 2016 auf, doch Birr blieb aktiv. Er hat auch als Songwriter für verschiedene Künstler gearbeitet und veröffentlichte 2014 seine Autobiografie „Maschine – Die Biografie“. Trotz der Herausforderungen, die der Zusammenbruch der Ostrockszene nach der Wende mit sich brachte, blieb Birr in der Musikszene präsent und trat mit verschiedenen Künstlern auf. [Spiegel] thematisiert, dass der Ostrock nach der Wende zunächst als tot galt, Birr jedoch weiterhin für die Wiederbelebung der Rockmusik in der Region kämpfte.
Ein Erinnerungsort für Fans
Birr hat in Coswig bereits mehrfach in der Börse gespielt und beschreibt die Stimmung „als gigantisch“. Der unvergessliche Kontakt zu seinen Fans motiviert ihn zu jedem Auftritt. Die Tickets für das Event am 24. Januar sind ab einem Preis von 31,50 Euro über die Website www.boerse-coswig.de erhältlich und versprechen ein Erlebnis, das sowohl alte als auch neue Fans garantiert in Erinnerung behalten werden.