Die Schauspielerin Sandra Hüller, bekannt aus Suhl und jetzt in Leipzig ansässig, feiert derzeit beachtliche Erfolge in der Filmindustrie. Im vergangenen Jahr war sie in zwei hochkarätigen europäischen Projekten im Dolby Theatre zu sehen, wo auch die Academy Awards verliehen werden. In den Filmen „The Zone of Interest“ von Jonathan Glazer, der fünf Nominierungen und zwei Preise erhielt, und „Anatomie eines Falls“ von Justine Triet, der ebenfalls fünf Nominierungen erhielt und schließlich den Oscar für die beste internationale Film gewann, spielte Hüller die weibliche Hauptrolle. Ihre Leistung in „Anatomie eines Falls“ brachte ihr eine Nominierung als Beste Hauptdarstellerin ein und führte zu einer Einladung in die „Academy of Motion Pictures Arts and Sciences“.

Nach den Oscars war Sandra Hüller in der Komödie „Zwei zu eins“ und in der Miniserie „Zeit Verbrechen“ zu sehen. Diese Vielfalt an Rollen zeigt ihr großes Talent und ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin, die nun tragende Rollen in gleich drei neuen Projekten innehat.

Neue Filmprojekte

Aktuell arbeitet Hüller an dem Film „Rose“, in dem sie die Hauptfigur einer Frau verkörpert, die während des 30-jährigen Krieges als Mann verkleidet einen Gutshof beansprucht. Für dieses Projekt wurde eine Förderung in Höhe von 700.000 Euro von der Mitteldeutschen Medienförderung bereitgestellt. Ein Starttermin für „Rose“ ist momentan noch nicht bekannt.

Neben „Rose“ ist Hüller auch in zwei bedeutenden US-Projekten involviert. Sie wird an der Seite von Ryan Gosling in „Project Hail Mary“ zu sehen sein, das unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller entsteht. Der Film, der auf Andy Weirs Sci-Fi-Roman von 2021 basiert, wird für den 20. März 2026 erwartet. Darin spielt Gosling die Rolle des Ryland Grace, eines Lehrers, der auf einem Raumschiff aufwacht und eine Mission zum Rettung der Erde erfüllen muss.

Ein weiteres Projekt, in dem Hüller mitwirkt, ist der Film „Judy“, der am 2. Oktober 2026 in die Kinos kommen soll. Regie führt Alejandro González Iñárritu, und in dem Ensemble finden sich als Co-Stars auch Tom Cruise, John Goodman und Riz Ahmed wieder. Hüller musste jedoch aus terminlichen Gründen das Filmprojekt „Late Fame“ mit Willem Dafoe verlassen.

Anerkennung und Erfolge

Die Erfolge von Sandra Hüller sind nicht unbemerkt geblieben, und sie ist für die Oscars 2024 erneut als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „The Zone of Interest“ nominiert. Sollte sie gewinnen, würde sie nicht die erste deutsche Schauspielerin sein, die diese Auszeichnung erhält. Frühere deutsche Oscar-Preisträgerinnen wie Luise Rainer haben in den 1930er Jahren bereits diese Ehre genießen dürfen.

Die Oscar-Verleihung ist ein bedeutsames Ereignis in der Filmindustrie und fand am 12. März 2023 statt, wobei der deutsche Film „Im Westen nichts Neues“ in neun Kategorien nominiert war und vier Oscars gewann. Dies hebt die Bedeutung von Hüllers Rolle in der aktuellen Filmlandschaft weiter hervor und zeigt, dass sie ein wichtiges Gesicht im internationalen Kino ist.

Für weitere Informationen können Sie die Beiträge von lvz.de, comingsoon.net und prosieben.de besuchen.