Am Montag, dem 17. März 2025, ereignete sich in den italienischen Alpen ein tragisches Lawinenunglück, bei dem ein Deutscher sein Leben verlor. Das Unglück trat gegen 11 Uhr auf dem Presena-Gletscher in der Provinz Trient ein. Insgesamt wurden drei Personen von der Lawine erfasst; ein vierter Skitourengeher alarmierte die Rettungskräfte. Während ein 51-jähriger Deutscher und ein 36-jähriger Italiener lebend aus dem Schnee geborgen werden konnten, wurde der Leichnam des Deutschen in die Gemeinde Vermiglio gebracht. Die Herkunft des Verstorbenen ist bislang unbekannt. Laut Berichten gab es am Vortag, dem 16. März, ein ähnliches Unglück in den Dolomiten, bei dem eine Italienerin und ein Ecuadorianer starben und ein weiterer Skitourengeher verletzt wurde. Dies geschah zu einer Zeit, in der Medien von erhöhter Lawinengefahr aufgrund von Neuschnee und steigenden Temperaturen berichteten, was die Risiken für die Skitourengeher erhöhte op-online.de.
Währenddessen kam es in der Nähe des Giau-Passes zu einem weiteren Vorfall. Dort wurden drei Skitourengeher von einer Lawine mitgerissen, die sich von der Giau-Scharte auf einer Höhe von 2.300 Metern löste. Ein vierter Skiteilnehmer hatte den Alarm ausgelöst. Der erste Verschüttete, ein 51-Jähriger aus Conegliano, konnte schnell ausgegraben werden, erlitt jedoch Unterkühlungen und Verletzungen am Knöchel. Er wurde ins Krankenhaus von Pieve di Cadore gebracht. Zwei weitere Tourengeher erlitten schwerere Verletzungen; ein 38-Jähriger wurde zwei Meter tief verschüttet und musste wiederbelebt werden, während eine 38-jährige Frau ebenfalls unter drei Metern Schnee lag und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus von Treviso geflogen wurde rainews.it.
Häufigkeit von Lawinenunfällen in den Alpen
Die jüngsten Vorfälle sind Teil einer besorgniserregenden Entwicklung in den Alpen, wo immer wieder Lawinenunfälle passieren. In der Vergangenheit waren die Alpen Schauplatz zahlreicher katastrophaler Lawinenereignisse. Zu den schlimmsten gehören die Lawinenkatastrophe von Sulden im Jahr 1897, bei der 26 Menschen starben, und das Unglück von Galtür in Österreich im Jahr 1999, das 31 Todesopfer forderte. Diese Ereignisse verdeutlichen die unberechenbare und zerstörerische Macht der Natur. Derartige Katastrophen forderten nicht nur Menschenleben, sondern prägten auch nachhaltig die betroffenen Regionen und führten zu einem verstärkten Bewusstsein für die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen, Schutzbauten und effizienter Warnsysteme mein-lernen.at.
Die Kombination aus Neuschnee und steigenden Temperaturen verleiht der Lawinengefahr in den Alpen zusätzlichem Risiko, was sich in den jüngsten Vorfällen widerspiegelt. Die örtlichen Behörden und Rettungskräfte sind gefordert, ihre Maßnahmen zur Unfallverhütung weiter zu verstärken, um die Sicherheit der Skitourengeher zu gewährleisten.