Ein Berliner Verwaltungsgericht hat den Ausschluss eines 13-jährigen Schülers von einer anstehenden Skifahrt nach Österreich bestätigt. Der Ausschluss basiert auf dessen Beteiligung an einem Brand in der Schulumkleide, der im September 2024 stattfand. Der Schüler hatte bei dem Vorfall Papier ins Feuer geworfen, was zu erheblicher Rauchentwicklung führte und eine erhebliche Gefahr für andere darstellte, wie das Gericht urteilte. Die Skifahrt, die am 9. März 2025 beginnt und insgesamt 13 Tage dauert, erfordert die Gewährleistung der Sicherheit aller Teilnehmer.

Die Klassenkonferenz entschied bereits im September 2024, dass der Schüler von der Reise ausgeschlossen wird. Der Schüler klagte gegen diese Entscheidung und argumentierte, dass der Ausschluss unverhältnismäßig sei, da sein Fehlverhalten bereits fünf Monate zurückliege und er nicht der Haupttäter sei. Dennoch befand das Gericht den Ausschluss als rechtmäßig, da er den reibungslosen Verlauf der Klassenfahrt mit etwa 130 Teilnehmenden gefährden könnte. Lehrkräfte sind verpflichtet, ihre Aufsichtspflicht zu erfüllen und die Sicherheit zu gewährleisten, was in diesem Fall als nicht möglich erachtet wurde.

Weitere Details zum Vorfall

Zusätzlich zum Ausschluss hat der Schüler in der Vergangenheit wiederholt Fehlverhalten gezeigt, darunter auch körperlich und verbal übergriffiges Verhalten. Während andere Mitschüler, die ebenfalls am Brand beteiligt waren, lediglich mit einem Verweis davongekommen sind, wurde gegen den 13-Jährigen also härter durchgegriffen. Dies wirft Fragen zur Gleichbehandlung und einer möglichen Überreaktion der Schule auf.

Die Möglichkeit, gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Beschwerde einzulegen, bleibt dem Schüler und seinen Eltern vorbehalten. Der Fall verdeutlicht die Herausforderungen im Schulrecht und die Balance zwischen Disziplinarmaßnahmen und den Rechten von Schülern. In einem weiteren Kontext ist festzustellen, dass Schulordnungen und -gesetze, wie sie beispielsweise im Bereich von Masernschutz kultus.hessen.de erlassen werden, wichtige Grundlagen für die Regelungen innerhalb der Schulen darstellen.

In jedem Fall beleuchtet dieser Vorfall nicht nur die unmittelbaren Konsequenzen für den betroffenen Schüler, sondern auch die weitreichenden Implikationen für die Schulgemeinschaft und das Verständnis von Sicherheit in Bildungseinrichtungen.

Für weitere Informationen zu dem Fall können Interessierte die Berichterstattung von rbb24 und t-online einsehen.