Das Hauptzollamt Dresden hat am 13. März 2025 in einer großangelegten bundesweiten Aktion gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung massiv durchgegriffen! Über 100 Zollbeamte überprüften in Leipzig, Oschatz, Dresden und weiteren Städten knapp 50 Objekte, vor allem in den Bereichen Gastronomie, Dienstleistung, Sicherheit und Spedition. Dabei wurden 229 Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

Die Ergebnisse sind alarmierend: 110 Verdachtsmomente auf Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen sowie gegen den gesetzlichen Mindestlohn wurden aufgedeckt. Diese Funde ziehen nun umfassende Nachermittlungen nach sich. Zudem kam es zu mehreren Festnahmen aufgrund von Fahndungstreffern. In vielen Fällen versuchen Unternehmen, Mindestlohnverstöße zu verschleiern, indem sie Mitarbeiter fälschlicherweise als Praktikanten oder Selbständige einstufen. Unvollständige oder falsche Stundenaufzeichnungen sind ebenfalls weit verbreitet. Die Zollbehörden arbeiten eng mit anderen Institutionen zusammen, um diese Missstände aufzudecken und zu ahnden.