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Halfpipe auf Dresdner Skateanlage verschwindet

Das Geheimnis des Verschwindens: Was passiert mit der Halfpipe auf der Lingnerallee?

Die große Halfpipe auf der Skateanlage in der Lingnerallee in Dresden wird demontiert. Seit 2003 war sie ein beliebter Treffpunkt beim Nachtskaten und ein Symbol für die Skaterszene. Die Stadt plant, die Anlage in den kommenden Tagen abzubauen und auf ein Privatgelände in einem anderen Bundesland zu verlegen, anstatt sie zu entsorgen.

Der Grund für die Demontage liegt in der nachlassenden Nutzung der Halfpipe und den starken Schäden, die im Laufe der über 20-jährigen Nutzung entstanden sind. Sowohl der Fahrbelag als auch die Wandverkleidungen sind stark beschädigt und abgenutzt, sodass eine Komplettsanierung erforderlich wäre. Die Entscheidung, die Halfpipe abzubauen, wurde in Absprache mit dem Eigentümer, dem Dresdner Unternehmen Interstport Mälzerei, und dem Verein Dresden skatet getroffen.

Der Verein Dresden skatet bedauert den Verlust der Halfpipe, betont jedoch, dass der Vandalismus in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Die Reparaturkosten waren kaum noch zu bewältigen. Als Alternative plant der Verein, eine stilisierte Halfpipe auf der Skateanlage anzubringen, um die Sichtbarkeit der Anlage zu erhalten.

Die Stadt Dresden beabsichtigt, den benachbarten Skatepark umfassend zu erneuern und zu erweitern. Diese Maßnahmen sollen eine moderne Gestaltung, neue Übungsflächen für den Nachwuchs, sichere Zugänge und zusätzliche Sitzgelegenheiten umfassen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich 2025 beginnen, um die Skateinfrastruktur in Dresden weiter zu verbessern.

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