In einem dramatischen Vorfall am 21. März 2025 am Grenzübergang Breitenau wurde ein Opel Meriva mit bulgarischer Zulassung von der Bundespolizei gestoppt. Die Beamten bemerkten sofort die merkwürdige Gitterbox auf dem Dach des Fahrzeugs, die sich als ein schockierender Hinweis auf Tiermissbrauch entpuppte. Bei der Kontrolle des Kofferraums kamen insgesamt 15 Hunde zum Vorschein, darunter 9 erwachsene Hunde und 6 Welpen der Rassen Französische Bulldogge und Cocker Spaniel, die räumlich voneinander getrennt waren.
Das Veterinäramt wurde umgehend informiert und entsandte einen Mitarbeiter vor Ort, um die Situation zu beurteilen. In einem Rettungseinsatz wurden 13 Hunde, darunter die Welpen und ihre Mutter, sichergestellt und in ein Tierheim gebracht. Der Grund für diese drastischen Maßnahmen war der fehlende Impfschutz und das Alter der Welpen. Gegen den 31-jährigen Halter wurde ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Tiergesundheitsgesetz eingeleitet, bevor die Beamten die katastrophal befestigte Gitterbox abbauten und die Weiterreise des Fahrzeugs genehmigten.