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Martin-Luther-Universität und WHO intensivieren Krebsforschung

Neue Perspektiven in der globalen Krebsforschung: Halle-Wittenberg und WHO starten Kooperation mit AFCRN

Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre enge Zusammenarbeit in der Krebsforschung weiter zu vertiefen. Das gemeinsame Ziel besteht darin, neue Forschungsvorhaben in den Bereichen Epidemiologie, Versorgungsforschung und molekulare Pathologie von Krebs zu initiieren. Eva Kantelhardt, Leiterin der Arbeitsgruppe Globale Gesundheit im Profilzentrum Gesundheitswissenschaften an der Universitätsmedizin Halle, betonte die Bedeutung dieser Kooperation.

Die Unterzeichnung fand in Lyon statt, wo Eva Kantelhardt die Erklärung gemeinsam mit Elisabete Weiderpass, der Direktorin der IARC, und Freddie Bray, dem Leiter der Zweigstelle für Krebsüberwachung der IARC, vornahm. Neben der Förderung bestehender Projekte streben sie auch an, das internationale Netzwerk im Bereich der Krebsforschung stärker sichtbar zu machen. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist die Ausweitung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Netzwerk afrikanischer Krebsregister (AFCRN). Diese Zusammenarbeit beinhaltet auch Maßnahmen zur akademischen Ausbildung im Netzwerk.

Das AFCRN umfasst 31 Krebsregister aus 24 Ländern in Sub-Sahara Afrika und spielt eine entscheidende Rolle bei der Erfassung von Krebsdaten in dieser Region. Die Arbeitsgruppe Global Health des Instituts für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Universitätsmedizin Halle arbeitet bereits seit einigen Jahren eng mit dem AFCRN zusammen. Diese erweiterte Kooperation zwischen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der WHO bietet somit neue Möglichkeiten, die Krebsforschung auf internationaler Ebene voranzutreiben und die Gesundheitsversorgung für Krebspatienten weltweit zu verbessern.

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