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Internationale Fachkräfte für die Region: MLU stärkt Berufseinstieg von Studierenden

Unterstützung für internationale Studierende: MLU fördert Berufseinstieg in der Region

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ergreift Maßnahmen, um internationale Studierende dabei zu unterstützen, nach ihrem Studium als Fachkräfte in der Region zu bleiben. Das Projekt „Career Companion“ erhält über fün Jahre 1,2 Millionen Euro aus dem bundesweiten Programm „FIT – Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker betont die Wichtigkeit dieses Vorhabens, da der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in den MINT-Fächern in der Region besonders hoch ist. Vom International Office wurden maßgeschneiderte Angebote entwickelt, die internationale Studierende bereits vor und während ihres Studiums begleiten und gezielt auf den Berufseinstieg vorbereiten.

Das Projekt startet bereits vor der Immatrikulation mit der Beratung von Studieninteressierten. Zusätzliche Plätze am Landesstudienkolleg in Halle sowie spezielle Deutschkurse des Sprachenzentrums bereiten die Studierenden gezielt auf ein Studium an der MLU vor. Das Career Center der Universität unterstützt sie zudem beim Aufbau eines beruflichen Netzwerks und bietet Informationsveranstaltungen, um etwaige Hürden beim Berufseinstieg frühzeitig abzubauen.

Das „FIT“-Programm des DAAD zielt darauf ab, internationale Studierende an deutschen Hochschulen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Dies ist Teil der „Campus Initiative internationale Fachkräfte“, für die bis 2028 insgesamt 120 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums (BMBF) bereitstehen.

Die Maßnahmen der MLU sind daher nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Integration internationaler Studierender, sondern auch zur Sicherung von Fachkräften in der Region. Durch gezielte Angebote und Unterstützung wird der Berufseinstieg erleichtert und die Chance erhöht, dass internationale Absolventen ihr Potenzial in der Region entfalten können.

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