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Buchmanns Frust bei Nicht-Nominierung für den Giro d Italia sorgt für Verwunderung

Buchmann sorgt für Wirbel bei Bora: Hintergründe zur Nominierung für den Giro

Turin – Die Entscheidung, Emanuel Buchmann nicht für den Giro d’Italia zu nominieren, führte zu Verwunderung beim Team Bora-hansgrohe. Der sportliche Leiter Enrico Gasparotto zeigte sich überrascht über Buchmanns frustriertes Posting in den sozialen Medien. Gasparotto betonte, dass Buchmann nie die Zusage erhalten habe, als Co-Leader für Bora beim Giro anzutreten. Trotz dieser Klarstellung hatte Buchmann auf Instagram seine Enttäuschung und Frustration darüber geäußert, nicht für das Grand-Tour-Rennen nominiert worden zu sein.

Buchmann hatte nach einem Eintagesrennen in Frankfurt weitere Details preisgegeben, die zur Absage seiner Teilnahme am Giro führten. Er gab an, dass seine Form zwar für eine Top-10-Platzierung ausreichen würde, jedoch nicht für das Podium. Diese Begründung seitens des Teams stieß bei Buchmann auf Unverständnis. Er äußerte, dass er die Entscheidung nicht nachvollziehen könne, akzeptiere sie jedoch resigniert. Buchmann betonte, dass seine gesamte Saisonplanung auf eine Teilnahme am Giro ausgerichtet gewesen sei.

Das Fehlen von Buchmann beim Giro d’Italia führte dazu, dass Bora-hansgrohe einen neuen strategischen Plan erstellen musste. Anstelle des verletzten Lennard Kämna wird Daniel Felipe Martínez das Team als Kapitän durch die dreiwöchige Rundfahrt führen. Neben Martínez gehören die deutschen Radprofis Maximilian Schachmann, Jonas Koch und Florian Lipowitz zur Aufstellung des Teams. Die Entscheidung, Buchmann nicht zu nominieren, hat somit direkte Auswirkungen auf die Taktik und die Besetzung von Bora-hansgrohe beim Giro d’Italia.

Martin Schneider

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