Im Champions-League-Spiel am 27. Februar 2025 musste der SC Magdeburg eine 27:31-Niederlage gegen Kolstad Håndball hinnehmen, obwohl das Team weiterhin im Achtelfinale der Königsklasse verbleibt. Das Spiel fand in der Kolstad Arena in Trondheim statt und war für beide Mannschaften entscheidend für das angestrebte Weiterkommen.
Der SC Magdeburg, deutscher Meister und derzeit auf dem sechsten Platz in Gruppe B, behielt trotz der Niederlage seine Chancen auf eine Runde weiter mit nun insgesamt 11 Punkten. Kolstad lag vor dem Spiel auf dem 7. Platz der Gruppe, benötigte dringend einen Sieg, um die Aussichten auf das Achtelfinale zu verbessern. Dieser Druck machte sich bemerkbar, denn Kolstad gewann mit 31:27 und kann mit diesem Sieg auf das nächste Match gegen den Gruppenersten Barcelona hoffen, das am 5. März um 18:45 Uhr angesetzt ist.
Spielverlauf und Leistung der Spieler
Die Partie begann mit hohem Tempo und nach nur fünf Minuten stand es 4:4 unentschieden. Sigvaldi Gudjonsson, der später als Topscorer von Kolstad mit insgesamt 10 Toren glänzte, brachte sein Team in der 7. Minute mit 5:4 in Führung. Auch Simon Jeppsson steuerte mit seinem zehnten Tor entscheidend zum Erfolg bei. Die Führung wechselte während der ersten Halbzeit häufig, doch Kolstad ging mit einer knappen 15:14-Führung in die Pause.
Während der zweiten Halbzeit konnte Kolstad die Führung kontinuierlich ausbauen. Torhüter Sergey Hernandez von Magdeburg verzeichnete zwei wichtige Paraden, jedoch reichten diese nicht aus, um die Defensivstrategie von Kolstad zu durchbrechen. Trotz Drucks auf Seiten Magdeburgs blieb der Rückstand auch in Überzahl bestehen. Das Team trat mit nur zwölf Feldspielern an, was sich in der Schlussphase bemerkbar machte, als Magdeburg mit dem siebten Feldspieler ins Risiko ging, jedoch das Blatt nicht mehr wenden konnte.
Statistiken und Auswirkungen
Die Statistiken des Spiels zeigen, dass Magdeburg Mühe hatte, klare Chancen am Kreis zu nutzen, was die Paraden von Hernandez verkomplizierte. Am Ende wurden die Spieler von Magdeburg durch die Defensive von Kolstad massiv eingeschränkt. Ein Blick auf die Turnierstatistik zur EHF Champions League zeigt, dass durchschnittlich 58,98 Tore pro Spiel erzielt werden, wobei der Fokus immer mehr auf der Defensivarbeit der Teams liegt. Diese Entwicklung ist entscheidend für den Erfolg in der Königsklasse.
Am Ende der Begegnung waren Matthias Musche mit 8 Toren der beste Werfer Magdeburgs, während Kolstad mit Simon Jeppsson und Gudjonsson herausragende Leistungen zeigte. Die nächsten Herausforderungen sind nun für beide Teams klar: Magdeburg muss auf künftige Partien vorbereiten, während Kolstad sich dem Topfavoriten Barcelona stellt.