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Lebensweg eines Fußball-Legenden: Jörg Ohm vom Meister bis zum Trainer

Jörg Ohm: DDR-Meister, Europapokalsieger und Trainer - Eine Legende des 1. FC Magdeburg

Der ehemalige Fußballspieler Jörg Ohm war ein bedeutendes Mitglied des 1. FC Magdeburg und konnte mit dem Team große Erfolge feiern. Er wurde mit dem Verein DDR-Meister in den Jahren 1972, 1974 und 1975 und gewann den FDGB-Pokal in den Jahren 1969 und 1973. Zudem war er Teil des erfolgreichen Europapokalsieger-Teams von 1974, obwohl er im Finale nicht eingesetzt wurde. Trainer Heinz Krügel entschied sich damals taktisch für Helmut Gaube als Ersatz für den gesperrten Klaus Decker.

Am 21. Dezember 1974 bestritt Jörg Ohm sein letztes Spiel für die Oberliga-Mannschaft des 1. FC Magdeburg bei einem 3:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden. In den Rückrunden der Saison 1974/75 und 1975/76 agierte er noch als Mannschaftskapitän der zweiten Mannschaft. Im September 1976 wurde er offiziell vor dem Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock verabschiedet.

Nach seinem Rücktritt als Spieler wechselte Jörg Ohm im Sommer 1976 auf die Trainerbank. Er betreute unter anderem Stahl Blankenburg (1976-1980), Lok Stendal (1982-1983) und Chemie IW Ilmenau (1983-1984). In der Zeit von 1984 bis 2006 war er in verschiedenen Funktionen bei der BSG Lokomotive, FSV Lok/Altmark und dem 1. FC Lok Stendal tätig. Darüber hinaus engagierte er sich ehrenamtlich im KFV Altmark Ost.

Jörg Ohm verstarb am 22. Mai 2020 im Alter von 76 Jahren nach einer schweren Krankheit. Sein Vermächtnis als Spieler und Trainer beim 1. FC Magdeburg wird bei den Fans und im Verein weiterleben.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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