Am 25. Januar versammelten sich in Halle (Saale) bis zu 3.200 Menschen zu einer Parteiwahlkampfveranstaltung auf dem Gelände der Halle-Messe. An diesem Tag meldeten Gegner der Veranstaltung beeindruckende 9.100 Teilnehmer zu vier Gegendemonstrationen an, mit zwei Kundgebungen in der Nähe und zwei Fußmärschen zum Messegelände. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 1.000 Kräften im Einsatz, unterstützt von Einheiten aus mehreren Bundesländern.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurden 13 strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung. Zudem gab es ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs gegen 21 Personen, die versuchten, eine Absperrung gewaltsam zu überwinden. Dank des massiven Polizeieinsatzes konnte die Wahlveranstaltung störungsfrei stattfinden, während die Gegenproteste in Hör- und Sichtweite durchgeführt wurden.