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Rheinland-Pfalz

Unwetter in der Eifel: 40 Häuser in Glaadt überflutet – Feuerwehr im Dauereinsatz

Glaadt in der Eifel: Notstand durch Überschwemmungen - So reagierten die Bewohner und die Feuerwehr

Ein schweres Gewitter zog über die Eifel und brachte starke Regenfälle nach Glaadt, einem Ortsteil von Jünkerath, wo 40 Häuser überflutet wurden. Die Fluten standen zeitweise über einen Meter hoch, und die Feuerwehr musste lange warten, bis sie mit dem Auspumpen beginnen konnte. Keller und Erdgeschosse liefen voll Wasser, und mindestens drei Autos wurden mitgerissen. Markus Keppler, der Kreisfeuerwehrinspekteur, berichtete von Menschen, die sich in Sicherheit bringen mussten. Ein Feuerwehrmann führte Einsätze im Kreis Vulkaneifel durch und berichtete von Straßen, die weggespült wurden. Die Rettungskräfte mussten Anwohner mit Booten evakuieren.

Der Hochwasser in Glaadt riss alte Wunden auf, da die Ortschaft bereits vor drei Jahren von einer Flutkatastrophe betroffen war. Obwohl niemand verletzt wurde und alle in Sicherheit waren, war die psychologische Belastung für die Bewohner spürbar. Neben Glaadt waren auch die Nachbarorte Schüller und Esch von Überschwemmungen betroffen. Im angrenzenden Eifelkreis Bitburg-Prüm gab es mehr als 40 Einsätze, darunter in Prüm, Niederprüm, Schwirzheim und Rommersheim. Hier mussten die Feuerwehrleute auch drei überflutete Turnhallen pumpen und von Schlamm befreien.

In der Region Trier, insbesondere im Hunsrück, kam es zu Hangrutschen und heftigem Hagel, der Straßen und Keller überflutete. Mehr als 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, aber es gab keine Verletzten. Das Unwetter zog dann weiter über das Moseltal, wo ein Hangrutsch zwischen Kröv und Wolf beobachtet wurde. Trotz Sachschäden blieben die Bewohner in der Eifel, im Hunsrück und an der Mosel unverletzt. Feuerwehrleute aus dem Kreis Cochem-Zell unterstützten ihre Kollegen im Ahrtal.

Martin Fischer

Lebt in Steenfeld und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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