Trier

Tarifabschluss: Gehaltserhöhung im Elektrohandwerk

Mehr Lohn und Prämien für Beschäftigte in der Region Trier: Was bringt der neue Tarifvertrag?

Die IG Metall hat erfolgreich ein neues Tarifergebnis für Rheinland-Pfalz und Hessen verhandelt, von dem rund 21.500 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz profitieren werden. In der Region Trier allein werden etwa 2800 Beschäftigte in fast 200 Betrieben von dem neuen Tarifvertrag profitieren. Dies führt zu einer zweistufigen Erhöhung der Entgelte, mit einer ersten Steigerung um 6,2 Prozent ab dem 1. August und einer weiteren Erhöhung um 4,5 Prozent ab dem 1. Juli 2025.

Darüber hinaus werden die Ausbildungsvergütungen in den ersten beiden Ausbildungsjahren um 60 Euro und in den folgenden Jahren um 70 Euro erhöht. Zum 1. Juli 2025 sind weitere Steigerungen um 50 Euro in den ersten beiden Jahren und 60 Euro in den darauf folgenden Jahren geplant. Am Ende der Laufzeit des Tarifvertrags wird die Ausbildungsvergütung bei 930 Euro im ersten Jahr und 1220 Euro im vierten Jahr liegen.

Es wurde auch eine Inflationsausgleichsprämie vereinbart, die bis spätestens 30. November dieses Jahres ausgezahlt werden muss. Arbeitnehmer*innen erhalten eine Prämie von 1.200 Euro, Auszubildende von 600 Euro und Teilzeitbeschäftigte in proportionalem Umfang zu ihrer individuellen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Entgelttarifverträge sind erstmals zum 30. November 2026 kündbar.

Christian Schmitz, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Trier, betont die positive Auswirkung des Tarifvertrags auf die Attraktivität der Branche und fordert die Arbeitgeber dazu auf, aktiv an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Tarifverträge mitzuwirken, anstatt über Fachkräftemangel zu klagen.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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