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Ausbildungsladen `einzigart` in Trier schließt seine Türen

Einzigartiges Konzept endet: Ausbildungsladen "einzigart" schließt - Hintergründe und Zukunftsperspektiven in Trier

Der Caritas-Ausbildungsladen „einzigart“ in der Trierer Innenstadt mit seinem einzigartigen Konzept schließt seine Türen. Der Laden, der von Auszubildenden unter der Anleitung von Fachausbildern betrieben wurde, bot eine vielfältige Auswahl an Produkten aus den Bereichen Geschenkartikel, Wohnaccessoires, Papeterie und Kinderbekleidung von jungen Designern aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet.

Das besondere an „einzigart“ war nicht nur das Sortiment, sondern auch das Konzept als Ausbildungsladen. Die Auszubildenden mit Unterstützungs- und Förderbedarf absolvierten hier im Rahmen der außerbetrieblichen Ausbildung ihre Praxis. Durch die geänderte Auftragslage der Finanzierungsträger musste der Laden nun jedoch schließen. Die bisherige Unterstützung für junge Menschen mit Förderbedarf im Verkaufsbereich durch die „Außerbetriebliche Ausbildung integrativ“ (BaE integrativ) ist aktuell nicht mehr verfügbar.

Einrichtungsleiter Torsten Gärtner bedauert die Schließung und äußert Bedenken, ob die verbleibenden Unterstützungsangebote ausreichen, um Auszubildende mit umfangreichem Förderbedarf erfolgreich in anderen Ausbildungsbetrieben der freien Wirtschaft zu integrieren. Um den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, ihre begonnene Ausbildung zu beenden, wird ein Abverkauf mit stark reduzierten Preisen durchgeführt, bis das Ausbildungsjahr endet.

Trotz des Endes von „einzigart“ bleiben die anderen Unterstützungsangebote der Caritas learn-factory für Auszubildende in betrieblicher Ausbildung und Menschen mit Migrationshintergrund bestehen. Die Schließung des Ausbildungsladens bedeutet das Ende einer Ära, die vielen jungen Menschen wichtige Erfahrungen und Chancen bot.

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