Das beliebte Kreisbad Heidespaß bleibt nach einem Wasserschaden bis zum Sommer geschlossen. Der Vorfall, der Ende Januar im Technikraum des Bades auftrat, hat schwerwiegende Konsequenzen. Die Reparatur der Wasseraufbereitungsanlage wird voraussichtlich drei Monate in Anspruch nehmen, während derer kein Schwimmbetrieb möglich ist, wie Rheinpfalz berichtet.
Um den Bedürfnissen der Badegäste gerecht zu werden, werden ab Sonntag, dem 9. März, die Öffnungszeiten im nahegelegenen Kreisbad Römerberg erweitert. An Sonntagen bleibt das Schwimmbad sowie der Saunabereich von 8 bis 18 Uhr geöffnet, mit Badeschluss um 17.30 Uhr. Eine Ausnahme stellt die Revision vom 17. bis 30. März dar, während dieser Zeit gelten abweichende Regelungen.
Alternative Lösungen während der Schließung
Für die Vereine, die regulär im Heidespaß trainierten, stehen alternative Trainingsmöglichkeiten im Mutterstadter Aquabella zur Verfügung. Zudem führt die Kreisverwaltung Gespräche mit verschiedenen Schulen, um alternative Schwimmangebote für den Schulsport zu prüfen. Der Saunabereich im Maxdorfer Kreisbad bleibt unterdessen zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Als Entschädigung für die Schließung des Schwimmbereichs wird der Ticketpreis für den Saunabesuch auf 8,50 Euro reduziert. Es sei darauf hingewiesen, dass ermäßigte Tickets nur als Tageskarten erhältlich sind und nach der Wiedereröffnung des Schwimmbereichs ihre Gültigkeit verlieren.
Bereits gekaufte Tickets können jedoch genutzt werden, eine Auszahlung der Differenz ist in diesem Fall nicht möglich. Interessierte können weitere Informationen auf der Website der Kreisverwaltung finden, wie rhein-pfalz-kreis.de mitteilt.
Hintergrund und Kontext
Die meisten Betreiber berichten von einem gestiegenen Kostenaufwand, wobei die jährlichen Kosten für Hallenbäder mit Sportfunktion durchschnittlich bei 1,175 Millionen Euro liegen, während Freizeit- und Thermalbäder sich auf 4,2 Millionen Euro summieren. Dies könnte in Anbetracht der momentanen Schließung des Kreisbad Heidespaß zu zusätzlichen Überlegungen über die Wirtschaftlichkeit und den Betrieb von Schwimmbädern führen. Weitere Informationen zur Bäderlandschaft erhalten Interessierte in dem anstehenden DGfdB-Kurzreport „Bäderkennzahlen 2022“ auf dgfdb.de.