Am 11. März 2025, um 11:40 Uhr, kam es im Bahnhof Neustadt an der Weinstraße zu einem dramatischen Vorfall. Ein 27-jähriger Sudanese wandte sich an die Bundespolizei und berichtete, dass er von einem 24-jährigen Somalier bedroht, geschlagen und getreten worden war. Die Beamten trafen den mutmaßlichen Täter auf Bahnsteig 1 an, wo dieser sich aggressiv zeigte und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Nach einem kurzen Widerstand gegen die Polizeibeamten wurde der Somalier gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Überraschenderweise hatte der Mann bereits ein Hausverbot für den Bahnhof. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf seinen Zug begleitet und auf freiem Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Nötigung ermittelt.