Ein 66-jähriger Autofahrer sorgte am Montagabend (10.03.2025) gegen 22:30 Uhr für chaosartige Szenen in Ludwigshafen. Nach Meldungen über sein auffälliges Fahrverhalten entzog sich der Mann den Anhaltesignalen der Polizei, raste über rote Ampeln und hinterließ eine Spur der Zerstörung. Auf der Rheinuferstraße stoppte er zwar an einer Ampel, doch plötzlich gab er Gas und rammte mehrere Warnbarken sowie zwei parkende Autos in der Ludwigstraße.
Seine gefährliche Flucht endete erst, nachdem er in der Berliner Straße mit zwei weiteren Fahrzeugen kollidierte und einen Streifenwagen beschädigte, der ihn am Weiterfahren hinderte. Dank des Einsatzes eines Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) konnten die Beamten den Fahrer schließlich aus seinem stark beschädigten Auto befreien. Er wurde zur Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 gebracht, da er offenbar unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro, glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Fahrer sieht sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort konfrontiert.