Die zweite Staffel der hitzigen Netflix-Serie „Totenfrau“ von ORF und Netflix feierte am 19. März ihr Debüt. Die Hauptfigur Blum, gespielt von Anna Maria Mühe, hat in der ersten Staffel Männer getötet und deren Leichenteile in Särgen von Verstorbenen verborgen. Diese makabren Taten wirken sich nun in der zweiten Staffel dramatisch aus, da die Geschichte sich von einem Rachefeldzug zu einer verzweifelten Rettungsmission für Blums Tochter Nela entwickelt.
In dieser neuen Staffel wird Blums Methode gefährlich, als ein Erbschaftsstreit dazu führt, dass eine Leiche exhumiert wird und Teile einer zweiten Leiche gefunden werden. Während die Uhr tickt, hat Blum die Aufgabe, ein kompromittierendes Video an die Entführer ihrer Tochter zu übergeben, verfügt jedoch nicht über die nötigen Informationen. Die Ermittlungen werden erneut von der Wiener BKA-Majorin Birgit Wallner geleitet, und die Entdeckung der Leichenteile führt zu weiteren Todesopfern in der Tiroler Gemeinde Bad Annenhof.
Drehorte und visuelle Eindrücke
Die zweite Staffel bietet nicht nur fesselnde Handlungselemente, sondern auch beeindruckende Kulissen. Viele Szenen wurden auf malerischen Tiroler Straßen gedreht, wobei Blum mit ihrer Ducati durch die Region fährt. Besonders hervorzuheben sind die Aufnahmen, die im Sellrain, das ins Kühtai führt, sowie in Gries entstanden. In Gries befindet sich eine Tankstelle, die mehrfach in den Episoden zu sehen ist. Der Parkplatz am Grieser Wanderparkplatz „Gleirschalm“ diente als Drehort für eine Szene mit Blums Leichenwagen.
Die landschaftliche Schönheit Tirols wird zusätzlich durch Wanderungen nach St. Sigmund und den Alpengasthaus Lüsens dargestellt, wo Reza Tim Flüchtlinge unterbringt. Auch die Kaunertaler Gletscherstraße und die Haiminger Bundesstraße werden als Schauplätze genutzt, unter anderem für eine Szene, in der Wallner mit Lambert im American Diner „Oilers 69“ speist.
Komplexität der Geschichte
Die zweite Staffel von „Totenfrau“ behandelt komplexe Themen wie Korruption, Menschenhandel und Snuff-Videos. Blum erhält unerwartete Unterstützung, unter anderem von der Nachtclub-Chefin Mariah. Die Rückkehr einiger Gegner aus der ersten Staffel sorgt für zusätzliche Spannung, insbesondere Johanna Schönborn, die auf Rache für ihren Sohn sinnt. Unter der Regie von Daniel Geronimo Prochaska und einem Drehbuchkollektiv aus fünf Autoren kommt die Handlung schnell voran und hält die Zuschauer durch überraschende Wendungen in Atem.
Für weitere Informationen über die Serie und ihre Hintergründe können interessierte Zuschauer die Seiten von Tagesspiegel, Tirol und Bundeskriminalamt besuchen.