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Österreichs Nummer drei scheitert in München – Endstation im Achtelfinale

Rodionov von Hagel, Regen und Zverev gestoppt - Eine knappe Niederlage mit vielversprechenden Erkenntnissen

Jurij Rodionov, Österreichs Nummer drei im Tennis, war bei den BMW Open in München erfolgreich gestartet. Mit einem überzeugenden 6:3, 6:2-Sieg gegen Aleksandar Vukic hatte er seinen ersten ATP-Hauptbewerbserfolg der Saison erzielt. Im Achtelfinale traf er auf den deutschen Lokalmatador Alexander Zverev. Trotz einer starken Leistung war für Rodionov nach einer 6:7 (3), 2:6-Niederlage gegen Zverev Schluss.

Das Wetter spielte ebenfalls eine Rolle in Rodionovs Niederlage. Eine Unterbrechung wegen Hagels bei 4:5 im ersten Satz unterbrach seinen Rhythmus. Rodionov konnte Breakchancen nicht nutzen und verlor letztendlich den ersten Satz im Tiebreak. Nach einer Regenpause konnte er im zweiten Satz sogar in Führung gehen, bevor er den Faden verlor und Zverev das Match drehte.

Trotz des Ausscheidens gegen den ehemaligen München-Champion konnte sich Rodionov über ein Preisgeld von 10.165 Euro und 25 ATP-Punkte freuen. Er betonte, dass er spielerisch durchaus mit Top-Fünf-Spielern mithalten könne und dass es noch Verbesserungspotenzial gebe, an dem er weiter arbeiten werde. Rodionov wird sich in der Weltrangliste nach diesem Turnier um einige Positionen verbessern.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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