Im Polizeipräsidium Koblenz sinkt die Zahl der Straftaten deutlich. Behördenleiter Jürgen Süs berichtet von einer vollständigen Aufklärung aller Tötungsdelikte, darunter ein erschütternder Fall in Montabaur, wo ein 37-Jähriger drei Familienangehörige ermordete. Nach einem gescheiterten Zugriff erlag der Täter seinen Verletzungen. Auch die Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind 2024 um 12,4 % auf 1.746 gesunken, mit einer Aufklärungsquote von 89,8 %.

Im Gegensatz dazu gab es einen Anstieg von 5,1 % bei Körperverletzungsdelikten, wo 13.336 Fälle registriert wurden, was 8.251 Körperverletzungen umfasst. Dies ist auf ein wiedererstarktes öffentliches Leben zurückzuführen. Wohnungseinbrüche blieben beinahe konstant, mit 707 verzeichneten Fällen, während Sachbeschädigungen um bemerkenswerte 53,3 % auf 3.546 gesenkt werden konnten.

Bei der Betäubungsmittelkriminalität zeigt die Statistik eine Abnahme um 25,4 % auf 4.927 Fälle, offensichtlich beeinflusst durch das neue Gesetz zur Cannabis-Teillegalisierung im April 2024. Insgesamt berichten die Behörden von einer positiven Entwicklung der Sicherheitslage im nördlichen Rheinland-Pfalz.