Mit der anstehenden Sanierung der Ortsdurchfahrt in Hochspeyer wird eine bedeutende Phase der Infrastrukturmaßnahmen eingeläutet. Diese Bauarbeiten beginnen am Montag, den 24. Februar 2025, und ziehen eine vollständige Verkehrssperrung im Bereich rund um das Rathaus nach sich. Die Hauptstraße wird von der Einmündung Enkenbacher Straße bis zur Hausnummer 111 nicht mehr befahrbar sein, während die Trippstadter Straße von einem weiteren Abschnitt betroffen ist.
Die ersten Maßnahmen umfassen das Abfräsen des alten Straßenbelags. Darauf folgen Arbeiten am Kanalnetz sowie an Wasser- und Gasleitungen. Die Kreuzung Hauptstraße/Trippstadter Straße wird in eine moderne Kreisverkehrsanlage umgewandelt, was den Verkehr langfristig erleichtern soll. Aufgrund von Verzögerungen, die durch eine Winterpause bedingt waren, starten die Arbeiten nun im letzten Bauabschnitt. LBM strebt an, die Baustelle vor den Sommerferien abzuschließen.
Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen
Die Anlieger und der Busverkehr werden über neu eingerichtete Umleitungen geleitet. Verkehrsteilnehmer aus Kaiserslautern nutzen die Rotentalstraße, die Friedrich-Fröbel-Straße und weiter über die Weiherstraße, während Verkehrsteilnehmer aus Trippstadt den Weg über Kirchstraße, Mühlhofstraße und dann die Friedrich-Fröbel-Straße nehmen müssen. Für LKW und Schwerverkehr ist eine großräumige Umfahrung über Kaiserslautern vorgesehen.
Die Umleitung für Fahrzeuge aus Richtung Johanniskreuz/Waldleiningen erfolgt über die L503 und die B37 nach Hochspeyer. Vor und neben den Arbeiten in der Hauptstraße werden parallele Rest- und Angleichungsarbeiten im vorherigen Bauabschnitt ohne vollständige Sperrung durchgeführt, um die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren.
Gesamtkosten und Bauziel
Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Hochspeyer wird insgesamt 4,5 Millionen Euro kosten. Nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit soll die sanierte Strecke dann wieder freigegeben werden. Dieses umfassende Projekt ist Teil einer Reihe von Infrastrukturmaßnahmen, die in der Region langfristig die Mobilität verbessern sollen. Laut einer Berichterstattung von Entwicklungsstadt stehen im Jahr 2025 mehrere wichtige Bauprojekte an, die sich auf die gesamte Mobilitätsstruktur auswirken werden.
Die Arbeiten in Hochspeyer sind ein wertvoller Schritt zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur vor Ort. Anlieger und Pendler müssen sich allerdings auf spürbare Einschränkungen einstellen, während diese nötigen Veränderungen umgesetzt werden.