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Hertha BSC und 1. FC Kaiserslautern: Hohe Geldstrafe für Pyrotechnik und Protestaktionen

Hertha und Kaiserslautern unter Strafe - Was steckt hinter den Vergehen?

Fußballfans von Hertha BSC und dem 1. FC Kaiserslautern müssen die Geldbörse öffnen, da beide Vereine vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes zu einer Gesamtstrafe von 23.600 Euro verurteilt wurden. Die Hauptlast der Strafe trägt dabei Hertha BSC, dessen Fans in einem Zweitligaspiel gegen den VfL Osnabrück im Dezember letzten Jahres negativ aufgefallen waren. Während des Spiels wurden mindestens 40 bengalische Feuer abgebrannt, was zu einer Geldbuße von 18.000 Euro für den Verein führte. Hertha BSC hat die Möglichkeit, bis zu 6.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden und dies dem DFB nachzuweisen.

Der 1. FC Kaiserslautern wurde für zwei Vergehen während eines Spiels gegen den FC St. Pauli bestraft. Zum einen kam es im Zuge von Protestaktionen gegen einen potenziellen DFL-Investor zu Würfen von verschiedenen Gegenständen, darunter Schokomünzen. Das Spiel musste für zwei Minuten unterbrochen werden. Kurz nach Wiederanpfiff wurde zudem ein Rauchtopf abgebrannt, was eine Strafe von 5.600 Euro zur Folge hatte.

Die Verantwortlichen der Vereine wurden aufgefordert, die Strafen zu begleichen und zusätzlich Maßnahmen zur besseren Kontrolle der Fans umzusetzen, um künftige Zwischenfälle zu verhindern. Dieser Schritt zeigt, dass der DFB konsequent gegen Regelverstöße im Fußball vorgeht und für die Einhaltung von Sicherheitsstandards und Fairplay eintritt.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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