Die Geschichte der „RMS Queen Mary“ ist faszinierend und gespickt mit unheimlichen Legenden. Der ehemalige Luxus-Ozeandampfer liegt seit 1967 im Hafen von Long Beach, Kalifornien, wo er heute als Hotel und Gruselattraktion bekannt ist. Das 1936 von der Cunard Line in sieben Jahren Bauzeit errichtete Schiff war bei seiner Jungfernfahrt das modernste Dampfschiff der Welt. Mit einer beeindruckenden Länge von 310 Metern übertraf die „Queen Mary“ sogar die berühmte „Titanic“ um Längen und bot Platz für eine Vielzahl von Passagieren, darunter Prominente wie Elizabeth Taylor und Audrey Hepburn.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die „Queen Mary“ von der britischen Marine in Dienst gestellt und unter dem Namen „Grey Ghost“ bekannt, da sie Tausende von Soldaten über den Atlantik transportierte. Tragischerweise kam es 1942 zu einem fatalen Zusammenstoß mit dem britischen Schiff „HMS Curacoa“, bei dem Hunderte von Besatzungsmitgliedern ihr Leben verloren. Nach dem Krieg wurde die „Queen Mary“ bis 1966 als Luxusliner genutzt und kam dann in den Hafen von Long Beach, wo sie 1967 zum letzten Mal vor Anker ging.
Die unheimlichen Ereignisse
Seit 1971 zieht das Schiff Touristen an, die auf der Suche nach paranormalen Erlebnissen sind. Berichte über Spuk auf der „Queen Mary“ sind zahlreich. Die Suite B340 gilt als besonders heimgesucht, in der oft das Licht ein- und ausgeht und Klopfgeräusche zu hören sind. Seit 2018 ist dieser Bereich wieder für Übernachtungen verfügbar. Auch in einem der Pools soll der Geist eines ertrunkenen Mädchens umherirren. Übereinstimmend berichten über 150 Geister von seltsamen Phänomenen, denen Passagiere und Crew begegnet sind. Viele erleben plötzliche Temperaturwechsel oder Türen, die ohne Vorwarnung zuschlagen.
Zu den bekanntesten Erscheinungen gehören der Geist von Walter J. Adamson, der in der Stateroom B-340 spuken soll, und eine Dame in Weiß, die im Salon des Schiffs gesehen wird. Eine unbestätigte Geschichte über einen Mord-Suizid in Zimmer B474 soll die Geister von zwei Töchtern hinterlassen haben. Außerdem gibt es Berichte über ein bebrilltes Crewmitglied, das 1966 starb, und oft in der Nähe des „Shaft Alley“ gesichtet wird. Auch im Sauna- und Wellnessbereich werden Geistererscheinungen dokumentiert.
Geisterschiffe in der Geschichte
Der Begriff „Geisterschiff“ ist nicht auf die „Queen Mary“ beschränkt. In der maritimen Geschichte gibt es viele faszinierende und oft tragische Geschichten über verlassene Schiffe, die einst die Meere durchkreuzten. Die „Mary Celeste“ wurde 1872 im Atlantik aufgefunden, ohne dass die Besatzung je gesehen wurde. Legenden wie der „Flying Dutchman“ und das Schicksal der „SS Baychimo“ und „Octavius“ stehen am Rande unseres maritime Erbes. Das Erwähnen dieser Geisterschiffe spiegelt das unheimliche Interesse wider, das viele Menschen an solchen Geschichten haben.Facts berichtet von weiteren legendären Geisterschiffen, die ohne Besatzung treiben, und deren Tragödien die Vorstellungskraft anregen.
Die „Queen Mary“ bleibt jedoch ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Geschichte und übernatürlichen Phänomenen. Mit ihrem reichen Erbe und unheilvollen Geschichten wird sie weiterhin ein Magnet für Besucher sein, die sich dem Nervenkitzel des Unbekannten stellen möchten.Maz-Online und Moonmausoleum bieten spannende Einblicke in die mysteriöse Welt der „Queen Mary“ und ihrer Geisterlegenden.