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Biber oder Krokodil? Die Aufregung am Fluss in Rheinland-Pfalz klärt sich schnell auf

Ungewöhnlicher Besuch in der Sieg: Ein vermeintliches Krokodil entpuppt sich als harmloser Biber

Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte kürzlich für Aufregung im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz. Ein Spaziergänger behauptete, mitten in einem Fluss ein gefährliches Reptil gesichtet zu haben. Die Polizei konnte jedoch schnell Entwarnung geben, denn es handelte sich lediglich um einen harmlosen Biber.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Montagmorgen, als eine besorgte Anwohnerin die Ordnungshüter kontaktierte. Ein Bekannter des Anrufers hatte das mysteriöse Tier in der Sieg bei Kirchen (Landkreis Altenkirchen) gefilmt und das Video verbreitet. Laut Angaben des Zeugen handelte es sich um ein Krokodil, was zu großer Besorgnis bei der Anruferin führte.

Die Polizei reagierte umgehend und entsandte einen Streifenwagen zur gemeldeten Stelle. Nach genauerer Betrachtung des Videos und einer Rücksprache mit Experten stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um ein Krokodil, sondern höchstwahrscheinlich um einen Biber handelte. Leider konnte das Tier vor Ort nicht mehr angetroffen werden.

Das Biberzentrum in Rheinland-Pfalz warnte davor, den Tieren gewaltsam nachzustellen. Biber sind nicht nur die größten europäischen Nagetiere, sondern auch streng geschützt gemäß der Bundesartenschutzverordnung. Es ist verboten, sie zu jagen, fangen oder zu töten, da sie als bedrohte Tierart gelten.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, ruhig und besonnen zu reagieren, wenn ungewöhnliche Tiere gesichtet werden. Die Behörden sind stets bereit, solche Situationen zu klären und für die Sicherheit von Mensch und Tier zu sorgen.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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