Der Landkreis Bad Dürkheim plant, die Angebote für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf erheblich auszubauen. Ziel ist es, diese Familien stärker in den Fokus zu rücken und ihnen adäquate Hilfen anzubieten. Dies wurde bei einer Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Gesundheit vorgestellt, wo die Notwendigkeit einer gezielten Ansprache deutlich wurde. Besonders die bestehenden Strukturen, wie das Familienbüro in Hettenleidelheim, das seit 2012 aktiv ist, spielen hierbei eine zentrale Rolle angeboten werden.
In der heutigen Zeit stehen viele Familien vor erheblichen Herausforderungen, die nicht nur das Wohl der Kinder, sondern auch die gesamte familiäre Dynamik betreffen. Laut dem Bundesforum Familie zeigt der Neunte Familienbericht, dass die Drucksituationen für Eltern zunehmen und Bildungsschere sowie Teilhabegerechtigkeit verstärkt werden. Diese Problematik verdeutlicht die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung materieller und sozialer Ressourcen.
Maßnahmen zur Unterstützung von Familien
Der Landkreis hat bereits erste Maßnahmen auf den Weg gebracht. Im Rahmen dieser Initiativen sollen Familien mit niedrigem Einkommen, die häufig mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, verstärkt unterstützt werden. Um dies zu gewährleisten, werden zusätzlich zu bestehenden Angeboten Förderprogramme und Beratungen in verschiedenen Lebensphasen der Familien entwickelt.
Das Landkreis Bad Dürkheim sieht zudem die Notwendigkeit, bestehende Unterstützungsstrukturen zu überprüfen und zu verbessern. Hierbei sollen neue Netzwerke gebildet werden, die den Zugang zu Angeboten erleichtern und Barrieren abbauen. Die Corona-Pandemie hat zusätzlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass alle Familiengruppen fair behandelt werden und gleiche Teilhabechancen erhalten.
Fachforen und Ad-Hoc-Arbeitsgruppen
Um die Herausforderungen gezielt anzugehen, wurden Arbeitsgruppen gebildet. Diese sogenannten Ad-Hoc-Arbeitsgruppen setzen sich aus verschiedenen Mitgliedsorganisationen zusammen und legen den Fokus auf zentrale Themen. Eine Arbeitsgruppe betrachtet die Ansprache und Werthaltungen der Unterstützungsanbieter, eine andere kümmert sich um die Verbesserung der strukturellen Gegebenheiten und die Bildungsnetzwerke, während die dritte Gruppe die Finanzierung und Ressourcen in den Blick nimmt.
Die Zusammenarbeit dieser Gruppen könnte entscheidend dafür sein, dass die Angebote für Familien nicht nur ausgebaut, sondern auch nachhaltig verankert werden. Dabei ist es wichtig, dass Eltern sowie Akteure aus Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aktiv in die Entwicklung der Unterstützungsstrukturen einbezogen werden. *Landkreis Bad Dürkheim* hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Dialog aktiv zu fördern und alle interessierten Beteiligten miteinzubeziehen.