In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember kam es auf der A3 bei Nürnberg-Mögeldorf zu einem spektakulären Unfall, der die Polizei wegen seines außergewöhnlichen Verlaufs in Alarm versetzte. Ein 78-jähriger Autofahrer aus Frankreich verursachte gegen 1.15 Uhr einen Unfall und ließ sein stark beschädigtes Fahrzeug zurück. Anstatt die Polizei zu informieren, bestellte der Fahrer ein Taxi und entfernte sich von der Unfallstelle, begleitet von seiner Beifahrerin.
Der Zusammenstoß führte zu Schäden an mehreren Verkehrszeichen, und das beschädigte Fahrzeug fand seinen Halt an der Anschlussstelle Nürnberg-Mögeldorf. Andere Verkehrsteilnehmer bemerkten den Vorfall und meldeten ihn umgehend der Polizei, die daraufhin die Unfallstelle absicherte. Der Fahrer kehrte später zusammen mit Verwandten zurück, um einen Abschleppdienst zu beauftragen, während sein Fahrzeug bis zu dieser Rückkehr an Ort und Stelle blieb.
Ermittlungen gegen den Fahrer
Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den Rentner wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ein. Für seine Handlungen musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen. Dieser Vorfall steht nicht isoliert, denn am Heiligabend wurden zudem drei Geisterfahrer auf der A3 in der Oberpfalz gemeldet, was auf eine insgesamt erhöhte Aufmerksamkeit für Verkehrssicherheit an den Feiertagen hinweist.
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