In einer erschütternden Episode mussten heute in München, genauer gesagt in der Ludwigsvorstadt, eine Sprachschule geräumt werden, nachdem Reizgas ausgetreten war. Bei diesem Vorfall wurden insgesamt 17 Menschen verletzt, die daraufhin von Rettungsdiensten behandelt werden mussten. Laut den Berichten von PNP und TZ mussten mehr als 100 Personen die infiltrierte Bildungseinrichtung verlassen.
Der Vorfall ereignete sich nach einem Notruf, in dem ein unbekannter gasförmiger Stoff in der Einrichtung gemeldet wurde. Die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst kamen schnell zum Einsatz, um die Situation zu bewerten. Während der Ermittlungen wurde festgestellt, dass ein oder mehrere unbekannte Täter das Reizgas offenbar versprüht hatten. Allerdings bleibt unklar, ob es sich konkret um Pfefferspray handelte, da die Tests auf den Reizstoff negativ verliefen.
Rettungsmaßnahmen und Ermittlungen
Um die Sicherheit der Anwesenden zu gewährleisten, wurde die Schule umfangreich belüftet und später wieder freigegeben. Während des gesamten Einsatzes wurde die betroffene Straße gesperrt, um den durch die Einsatzkräfte notwendig gewordenen Bereich abzusperren. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen eingeleitet und sucht nach den Tätern, die für diesen besorgniserregenden Vorfall verantwortlich sind.
In den letzten Wochen sind ähnliche Vorfälle in Deutschland immer häufiger geworden. Laut einem Artikel von n-tv gab es in mehreren deutschen Bundesländern, darunter Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern, zahlreiche Einsätze wegen mutmaßlichem Reizgas an Schulen. Hierbei wurden in einem Fall in Lichtenstein 42 Menschen verletzt, was die Besorgnis über die Sicherheit in Bildungseinrichtungen verstärkt.
Die Symptome, die häufig bei Reizgasüberfällen auftreten, beinhalten Husten und Atemwegsreizungen, was auch in München bei den Verletzten festgestellt wurde. In der vergangenen Zeit verletzten ähnliche Vorfälle insgesamt mehrere Dutzend Schüler, was zu einem erhöhten Sicherheitsbewusstsein in Schulen führt.
Die Ermittlungen der Polizei in München dauern an. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen schnell gefunden werden und dass solch gefährliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.