Am 26. Januar 2025 kam es nahe Ulm, auf der Bundesstraße 10 in Höhe von Jungingen, zu einem Fahrzeugbrand während einer Testfahrt. Zwei Mechaniker eines Autohauses führten am Freitagabend, gegen 18:40 Uhr, eine Probefahrt durch, nachdem das Fahrzeug zuvor in einer Werkstatt repariert worden war. Während der Fahrt begann das Auto plötzlich zu ruckeln, es gab einen lauten Knall und Rauch entwickelte sich aus dem Motorraum.

Die Mechaniker reagierten schnell und lenkten das fahrende Fahrzeug auf den Standstreifen, bevor es vollständig in Flammen aufging. Trotz des dramatischen Vorfalls blieben die beiden Mechaniker unverletzt. Die alarmierte Feuerwehr aus Ulm und Lehr war mit zwei Löschzügen im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Die genaue Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar, und eine Untersuchung läuft.

Brandvorfälle bei Autos

Dieser Vorfall reiht sich in eine Statistik bedeutender Fahrzeugbrände ein. Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland insgesamt 14.200 kaskoversicherte Pkw-Brände, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet. Die Kosten für Brandfälle summierten sich auf über 100 Millionen Euro. Im Durchschnitt beliefen sich die Kosten eines Fahrzeugbrands auf etwa 7.100 Euro.

Besonders wichtig für die Öffentlichkeit ist die Information, dass E-Autos statistisch gesehen keine höhere Brandgefahr als herkömmliche Verbrenner haben. Die häufigsten Ursachen für Brände bei Elektroautos sind Probleme mit der Batterie, mechanische Beschädigungen und externe Brandursachen wie Vandalismus. Die Feuerwehr benötigt spezielle Strategien, um mit brennenden E-Auto-Batterien umzugehen, da die Brandbekämpfung in Tiefgaragen aufgrund von Rauch und hohen Temperaturen besonders herausfordernd ist.

Brandbekämpfung und Sicherheitsmaßnahmen

Der Vorfall nahe Ulm zeigt die Notwendigkeit, dass Feuerwehrleute auf spezifische Herausforderungen bei E-Auto-Bränden vorbereitet sind. E-Autos brennen anders als Verbrenner, insbesondere wenn die Batterie betroffen ist. Dieser Umstand erfordert oft langanhaltende Kühlmaßnahmen mit Wasser und in bestimmten Fällen spezielle Löschcontainer. Moderne Sicherheitstechnologien und Vorschriften tragen dazu bei, das Brandrisiko von Elektrofahrzeugen zu minimieren.

Während die genauen Ursachen des aktuellen Vorfalls noch untersucht werden, bleibt die Sicherheit von Fahrzeugen ein zentrales Thema sowohl für Hersteller als auch für die Autofahrer.