Heute, am 7. März 2025, steht die Postbank im Fokus öffentlicher Diskussionen, da sie die Schließung zahlreicher Filialen in Deutschland plant. Besonders betroffen ist auch die Filiale in Mölln, die trotz der allgemeinen Schließungsankündigungen vorerst bestehen bleibt. Derzeit läuft in einer Facebook-Gruppe eine Kampagne, die darauf abzielt, die Filiale zu bewerten und somit vor einer möglichen Schließung zu schützen. Ein Sprecher der Postbank bestätigte, dass keine Schließung der Möllner Filiale bekannt sei, was vielen Anwohnern vorerst Beruhigung bringt. Bereits im Jahr 2023 hatte die Postbank angekündigt, die Zahl ihrer Filialen drastisch zu reduzieren – jede zweite soll bis 2027 geschlossen werden.
Den aktuellen Planungen zufolge wird die Postbank bis zum Jahr 2027 etwa 230 ihrer insgesamt 550 Filialen in Deutschland dichtmachen. Betroffene Städte sind unter anderem Berlin, Hamburg und Düsseldorf, wo zwischen zwei und 14 Filialen geschlossen werden. Auch kleinere Städte und ländliche Gemeinden sind nicht verschont; hier sind Orte wie Dingolfing und Kamp-Lintfort von den Schließungen betroffen. Eine erste Liste von 97 bereits identifizierten Filialen wurde vom „Handelsblatt“ veröffentlicht und später von der Pressestelle der Postbank bestätigt. Zu den Schließungen gehört auch die Reduzierung des Filialnetzes, das im letzten Jahr bereits von 750 auf 550 Standorte verringert wurde. Um den Kunden weiterhin ein gewisses Maß an Service bieten zu können, plant die Postbank die Errichtung von 11 regionalen Beratungszentren für Video- und Telefonberatung.
Aktivitäten zum Internationalen Frauentag
Im Schatten dieser Schließungen feiern zahlreiche Veranstaltungen in Stormarn und Herzogtum Lauenburg den Internationalen Frauentag am 8. März. Dazu zählen Vorträge, Demos und Flohmärkte, die darauf abzielen, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Ein besonderes Highlight wird die Einweihung einer Orange-Bank in Büchen sein, die Frauen Unterstützung und wichtige Hilfe-Nummern bereitstellt. Diese Events bieten der Gemeinschaft die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen und aktiv für Gleichstellung einzusetzen.
Verkehrsplanung und Umgehung Lauenburg
Im Bereich der Infrastruktur gibt es Fortschritte bei der Planung der Nordumfahrung für Lauenburg. Die bevorzugte Trassenführung wurde festgelegt, um Naturschutzgebiete zu schonen. Lokale Widerstände, insbesondere aus Buchhorst, könnten jedoch die endgültige Entscheidung über den Bau noch beeinflussen. Das Ziel dieser Maßnahme ist die Reduzierung des Durchgangsverkehrs in Lauenburg, was auch Anwohnern der Region zugutekommen könnte.
Parallel zu diesen Entwicklungen werden am Ostufer des Ratzeburger Küchensees Baumschnittarbeiten zur Verkehrssicherung durchgeführt. Am 6. März wurde mit den Arbeiten begonnen, die voraussichtlich zwei Wochen dauern werden. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um sowohl die Verkehrssicherheit zu gewährleisten als auch Baumkrankheiten vorzubeugen. Für Wanderer wurden bereits Umleitungen eingerichtet.
Kunst und Kultur im Herzogtum Lauenburg
Der Kunstverein Herzogtum Lauenburg hingegen freut sich über ein besonderes Jubiläum: Er feiert sein 40-jähriges Bestehen. Zur Feier des Jubiläums wird eine Festschrift veröffentlicht, die die Geschichte und kulturelle Relevanz des Vereins dokumentiert. Die Jubiläumsfeier, bei der die Festschrift vorgestellt wird, findet am 8. März ab 17 Uhr im Stadthauptmannshof in Mölln statt. Diese Feierlichkeiten bieten den Besuchern die Gelegenheit, das kulturelle Erbe der Region zu würdigen und zu erleben.
Insgesamt zeigt sich, dass auch wenn die Postbank weiterhin Filialen schließt und Kunden teilweise weite Wege für Bankgeschäfte in Kauf nehmen müssen, die Region dennoch aktiv bleibt und verschiedene Gemeinschaftsinitiativen und Veranstaltungen florieren.
LN-online berichtet, dass …
Focus informiert über …
Chip hebt hervor, dass …