Das Brandenburger Landespokal-Endspiel der Herren steht vor einer spannenden Entscheidung, da der Austragungsort noch nicht festgelegt ist. Dies hängt maßgeblich vom Halbfinal-Duell zwischen RSV Eintracht und FC Energie Cottbus ab, das am 22. März stattfindet. Laut maz-online.de könnte das Finale im Neuruppiner Volksparkstadion abgehalten werden, wenn RSV Eintracht das Halbfinale gewinnt.
Im Kontrast dazu wird das Endspiel im LEAG Energie Stadion in Cottbus ausgetragen, falls die Energie-Kicker erfolgreich sind. Diese Regelung basiert auf einer Empfehlung des Verbandsspielausschusses, die nicht nur die erwarteten Zuschauerzahlen, sondern auch die Sicherheitsanforderungen berücksichtigt. Das LEAG Energie Stadion hat in den letzten beiden Spielzeiten bereits die Pokalendspiele ausgetragen und weist die größte Kapazität unter den vorgeschlagenen Standorten auf.
Vielfältige Bewerberorte
Zusätzlich zu Neuruppin und Cottbus haben auch die FSV Union Fürstenwalde, vertreten durch die Bonava-Arena, und das Werner-Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde Angebote für die Austragung des Finales unterbreitet. Der FSV 63 Luckenwalde wird auch im zweiten Halbfinale gegen den VfB Krieschow antreten.
Der Ausgang des Halbfinals ist also nicht nur für die beteiligten Mannschaften entscheidend, sondern wirkt sich auch auf das gesamte Turnier aus. Sollte FC Energie Cottbus sowohl das Endspiel erreichen als auch in die Relegation zur 2. Bundesliga einziehen, sehen die Verbandsspielausschüsse die Notwendigkeit, flexibel zu reagieren, was zusätzliche Vorbereitungen erfordert.
Stadionkapazitäten im Fokus
Für die ambitionierten Sportler und die begeisterten Fans stellt sich die Frage, wo das große Finale stattfinden soll. Der Vergleich von Stadionkapazitäten in Deutschland zeigt, dass unter den größten Stadien auch einige aus Brandenburg hervorgehoben werden können, wie zum Beispiel das Olympiastadion in Berlin mit einem Rekordvolumen von 101.000 Besucherplätzen oder die ausgereifte LEAG Energie Stadion-Struktur in Cottbus, die 22.746 Menschen fassen kann. Diese Daten können die Entscheidung der Verbände beeinflussen, wenn es um die Wahl des optimalen Austragungsortes geht.
Wie die Situation weiter verläuft und wo das Finale des Landespokals letztlich ausgetragen wird, bleibt abzuwarten, während die Fußballgemeinde die Daumen drückt für ihre Teams. Die nächsten Schritte in dieser spannenden Entwicklung werden am 22. März sichtbar, wenn die Halbfinals entschieden werden.