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„Offizieller Baubeginn für LNG-Terminal in Stade: Umweltverband BUND klagt gegen Vorhaben“

Deutschland investiert in LNG-Terminals: Eine neue Ära der Energieversorgung

Die Bauarbeiten für das erste deutsche LNG-Terminal an Land haben in Stade offiziell begonnen, und es markiert den Beginn einer neuen Ära in der deutschen Energieversorgung. Die Initiatoren planen, das Terminal bis 2027 in Betrieb zu nehmen, um die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verringern.

Das Konsortium Hanseatic Energy Hub (HEH) leitet das Vorhaben in Stade, das Unternehmen wie die Buss-Gruppe, Partners Group, Enagás und Dow umfasst. Neben Stade sind auch Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel geplant, um langfristig die schwimmenden Terminals zu ersetzen.

Umweltbedenken und rechtliche Schritte

Trotz des strategischen Ziels, die Energieunabhängigkeit zu stärken, stoßen die Bauprojekte auf Kritik von Umweltverbänden. Der BUND hat Klage gegen das Terminal in Stade eingereicht, und das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird über den Fall entscheiden. Die Bedenken der Umweltschützer konzentrieren sich auf die ökologischen Auswirkungen des LNG-Imports und die Förderung umstrittener Industrien wie Fracking.

Ein Blick auf die technische Seite von LNG

LNG, oder verflüssigtes Erdgas, ist ein fossiler Brennstoff, der durch Kühlung auf -160 Grad Celsius verflüssigt wird. Dies ermöglicht einen effizienten Transport, bei dem das Volumen drastisch reduziert wird. Am Zielort wird das LNG wieder in den gasförmigen Zustand zurückverwandelt, um es ins Erdgasnetz einzuspeisen oder als Treibstoff zu verwenden. Trotz seiner Effizienz sind die Umweltauswirkungen des LNG-Transports und der Verbrennung umstritten.

Deutschland und der globale LNG-Markt

Deutschland importiert einen vergleichsweise geringen Anteil seines Erdgases über LNG-Terminals. Laut Daten der Bundesnetzagentur lag der Anteil im ersten Halbjahr 2023 bei 6,4 Prozent der Gesamtimporte. Weltweit exportieren Länder wie die USA, Australien und Katar große Mengen LNG, wobei China, Japan und Südkorea zu den größten Importeuren zählen.

Diese Investitionen in LNG-Terminals zeigen den globalen Trend zur Diversifizierung der Energieversorgung und könnten Deutschland langfristig dabei helfen, seine Abhängigkeit von bestimmten Gaslieferanten zu reduzieren.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Konrad l. Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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