Die österreichische Nationalspielerin Annabel Schasching verlässt den SC Freiburg und wechselt im Sommer zu RB Leipzig. Diese Entscheidung bestätigte Birgit Bauer-Schick, die Bereichsleiterin des SC Freiburg, und hebt damit einen bedeutenden Wechsel innerhalb der Frauen-Bundesliga hervor. Schasching hat ihren Vertrag bei den Breisgauern nicht verlängert, was nicht nur für den Verein, sondern auch für die Spielerin selbst einen neuen Abschnitt in ihrer Karriere markiert.

Schasching spielte seit Januar 2023 für den SC Freiburg und hat über 50 Pflichtspiele für die Mannschaft absolviert. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga kam sie dabei auf 50 Einsätze und erzielte vier Tore, während sie zusätzlich fünf Treffer vorbereitete. Ihre Zeit in Freiburg war prägend, da dies ihre erste Profistation in Deutschland war. Die 22-Jährige gehörte auch zum Mannschaftsrat, was ihre Bedeutung innerhalb des Teams unterstreicht.

Wertschätzung und Zukunftsperspektiven

Birgit Bauer-Schick äußerte, dass Schasching sich in Freiburg gut entwickelt hat und eine wichtige Rolle im Team einnahm. „Annabel hat durch ihre Leistung und ihr Engagement überzeugt“, so Bauer-Schick. Die Spielerin selbst bedankte sich für den herzlichen Empfang und die Unterstützung durch Fans und Mannschaft und betonte, dass sie ihre Zeit in Freiburg niemals vergessen werde.

Mit dem Wechsel zu RB Leipzig sieht Schasching die Chance, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen zu meistern. Leipzig hebt sich im aktuellen Transferfenster hervor, da der Verein nicht nur Schasching verpflichtet, sondern auch andere Spielerinnen aus Freiburg und dem Ausland, um die Mannschaft zu verstärken.

Kontext der Transfers in der Frauen-Bundesliga

Das Transferfenster für die Frauen-Bundesliga ist noch nicht offiziell geöffnet, dennoch gibt es bereits zahlreiche bestätigte Wechsel. Neben dem Abgang von Schasching plant beispielsweise der VfL Wolfsburg einen Umbruch, während der FC Bayern München mehrheitlich sein Team beisammenhält. Die Entwicklungen in der Liga zeigen, dass viele Vereine aktiv auf dem Transfermarkt agieren, um ihre Kader für die bevorstehende Saison zu optimieren.

Zusätzlich zu RB Leipzig plant auch Eintracht Frankfurt Transfers, um Wettbewerbsfähigkeit und Stärke zu sichern. Die aktuellen Wechsel signalisieren ein spannendes Jahr in der Frauen-Bundesliga, das von Wettbewerbsgeist und Neuorientierung geprägt sein wird.