Ein 37-jähriger Reisender wurde auf der Autobahn 44 bei Geseke vom Bielefelder Zoll kontrolliert und entblößte ein Bargeld von über 21.000 Euro – allerdings nur zum Teil angemeldet! Der Mann, der mit einem moldawischen Fahrzeug unterwegs war, hatte sich um mehr als 6.000 Euro verrechnet. In seiner Geldbörse befanden sich alleine 19.800 Euro, plus weitere 26.500 Moldauische Leu, die nicht ordnungsgemäß bei der Einreise in die EU deklariert wurden.

Wegen dieser erheblichen Verletzung der Anmeldepflicht wird gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, und bevor er seine Reise fortsetzen durfte, musste er eine Sicherheitsleistung von 5.000 Euro hinterlegen. Reise aus dem EU-Raum? Dann sind Barmittel ab 10.000 Euro meldepflichtig – versäumst du das, kannst du mit einer Geldbuße von bis zu einer Million Euro rechnen! Das Clearingverfahren könnte sogar in Verdacht auf Geldwäsche eingreifen, wenn die Geldherkunft ominös erscheint.