In der Nacht zum Donnerstag, dem 9. Januar 2025, wurde in Köln ein Wintereinbruch mit Schneefall registriert. Am Flughafen Köln wurde eine Schneedecke von einem Zentimeter gemessen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat prognostiziert, dass am Donnerstagmorgen weitere Schneefälle im Rheinland möglich sind. In tieferen Lagen werden Niederschläge zwischen 1 und 6 cm erwartet, während in höheren Lagen mit 4 bis 10 cm Neuschnee gerechnet wird. In Staulagen des Berglands könnten bis zu 15 cm Schnee innerhalb von 6 bis 9 Stunden fallen.
Der DWD warnte zudem vor Glätte und machte auf die erhöhten Risiken beim Verkehr aufmerksam. Besonderes Augenmerk gilt den Straßen im Rheinland, die durch den Schneefall speziell gefährdet sind. Auch im Bergischen Land und in den Mittelgebirgen, wie dem Sauerland und der Eifel, wird Schnee erwartet, wobei die Gefahr von Eisregen und Glätte weiterhin besteht. Am Freitag, dem 3. Januar, setzte ab Mittag ebenfalls Schneefall ein, der in tieferen Lagen vor allem als Regen fiel.
Wetterverlauf und Temperaturen
Den Prognosen zufolge wird in Köln leichter Schneefall ab etwa 9 Uhr bis gegen 15 Uhr erwartet. Tagsüber sollen die Temperaturen im Rheinland zwischen 1 und 4 Grad liegen, wobei ein mäßiger Wind aus nordwestlicher Richtung weht und sich im Tagesverlauf auf West dreht. Am Donnerstagnachmittag nehmen die Niederschläge ab und gehen in Schneeschauer über.
In den kommenden Tagen sind keine weiteren Schneefälle im Rheinland zu erwarten. Laut Ruhr24 wird sich das Wetter im Übrigen ab der neuen Woche mildern, wobei die Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt liegen werden. Nach dem ersten Wintereinbruch zum Jahresbeginn, der durch kalte Polarluft ausgelöst wurde, scheint der Schnee allerdings nur von kurzer Dauer zu sein.
Regionale Unterschiede und Warnungen
Insbesondere in höher gelegenen Regionen, wie dem Sauerland und der Eifel, bleibt der Schnee liegen, während in flacheren Gebieten häufig Schneeregen oder Regen erwartet wird. Der DWD hatte bereits vor dem Wintereinbruch eindringlich vor Glätte gewarnt, und es ist damit zu rechnen, dass die Straßenverhältnisse weiterhin kritisch bleiben.
Die Wetterlage in Nordrhein-Westfalen war bereits in den ersten Januartagen geprägt von starkem Temperaturrückgang, der am 2. Januar erstmals Schnee in die Region brachte. In Höhenlagen von über 300 bis 400 Metern fiel teils dicker Schnee, während niedrigere Regionen nach wie vor bevorzugt Regen erleben mussten. Diese Umstände führten dazu, dass die Wetterprognosen häufig aktualisiert wurden, um die Bevölkerung rechtzeitig zu warnen und auf die sich ändernde Wetterlage aufmerksam zu machen. Westdeutsche Allgemeine berichtete über die anhaltende Gefahr von Glatteis und die bevorstehenden Temperaturschwankungen.
Insgesamt verbindet Nordrhein-Westfalen mit diesem Wetterereignis einen kurzen, jedoch intensiven Wintereinbruch, der an verschiedenen Orten unterschiedliche Auswirkungen zeigt.