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Nordrhein-Westfalen

S6-Streckensperrung bis 2026: Hangrutsch sorgt für langfristige Verkehrsprobleme in Nordrhein-Westfalen

Jahrelange Sperrung und aufwendige Sanierungsarbeiten: Was bedeutet der Hangrutsch für die S6-Strecke in Nordrhein-Westfalen?

Die S6, eine wichtige S-Bahn-Linie, die täglich tausende Reisende vom Ruhrgebiet nach Düsseldorf und zurück bringt, wird durch einen Hangrutsch massiv beeinträchtigt. Ein Abschnitt der Strecke bleibt aufgrund von Sanierungsarbeiten noch jahrelang gesperrt. Der Hangrutsch ereignete sich in Ratingen-Hösel, wo Spezialisten den Untergrund untersuchten und erhebliche Schäden feststellten. Die „Stützwand“, die die Strecke sichert, muss erneuert werden, da sie verschoben ist. Um sie widerstandsfähiger gegen Starkregen zu machen, werden Pfähle in den Boden gerammt und Auffangnetze sowie andere Sicherungen installiert.

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die einer Neukonstruktion gleichkommen, erfordern ein Plangenehmigungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt. Frühestens Mitte 2026 rechnet die Deutsche Bahn mit der Wiederaufnahme des durchgängigen S-Bahn-Verkehrs zwischen Ratingen und Essen. In der Zwischenzeit bleibt der Abschnitt zwischen Düsseldorf-Rath Mitte und Kettwig gesperrt, was dazu führt, dass Pendler und Reisende auf Busse umsteigen müssen. Die Beeinträchtigungen des Zugverkehrs sind somit langfristig spürbar und erfordern geduldige Anpassungen der Reiserouten und -zeiten.

Sophia Lorenz

Lebt in Stuttgarts Umland und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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