Rhein-Erft-Kreis

Verdi ruft zu Streiks im NRW Nahverkehr auf – Millionen Fahrgäste betroffen

Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr: Wie stehen die Tarifverhandlungen in NRW?

Im Tarifstreit bei den kommunalen Verkehrsbetrieben in Nordrhein-Westfalen sind Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angekündigt. Verdi hat für Dienstag Arbeitsniederlegungen in Ostwestfalen-Lippe angekündigt. Betroffen sind unter anderem Mobiel in Bielefeld und der Stadtbus Gütersloh. Weitere Städte in NRW, in denen gestreikt werden soll, sind Geilenkirchen, der Rhein-Erft-Kreis, Mönchengladbach, Viersen, Gelsenkirchen, Essen, Lüdenscheid und Plettenberg.

Bereits am Montag starteten Streiks in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens. Beschäftigte der Rheinbahn in Düsseldorf-Benrath, Ratingen Tiefenbroich und Mettmann, der Bogestra in Bochum sowie der SWK mobil in Krefeld legten ganztätige Arbeitsniederlegungen ein.

Am Montagmorgen sollte eine vierte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und den Arbeitgebern bei den Dortmunder Stadtwerken DWS 21 beginnen. Themen sind die Arbeitsbedingungen der rund 30.000 Beschäftigten in den kommunalen Verkehrsbetrieben. Die Arbeitgeberseite hat ein verbessertes Angebot vorgelegt, das unter anderem bis zu vier zusätzliche freie Tage für bestimmte Beschäftigtengruppen und Zuschläge für freiwillige Mehrarbeit vorsieht. Trotz des Streikvotums von 97 Prozent gibt es Schwierigkeiten aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage der Nahverkehrsunternehmen in NRW.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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