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Kameras an Wertstoffcontainern: CDU Remscheid fordert Videoüberwachung

Die geheime Wirkung der Attrappen: Wie Kameras gegen Müllsünder eingesetzt werden

In Remscheid wird über eine mögliche Überwachung von Wertstoffcontainern mit Kameras diskutiert. Ein Beispiel dafür ist der Standort in Grünental, wo ein Warnschild vor Videoüberwachung warnt und eine Kamera auf einen Mast hinweist. Die Sauberkeit rund um die Container der Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft ist auffällig gut. Aufgrund dieses Erfolgs fordert die CDU Remscheid die Stadt auf, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere am Standort Lenneper Straße, der regelmäßig mit Müllproblemen konfrontiert ist.

Die Diskussion um die Kameras zur Bekämpfung von Müllsündern ist jedoch mit rechtlichen Bedenken verbunden. Das ehemalige Stadtoberhaupt der Technischen Betriebe Remscheid, Michael Zirngiebl, betonte die Datenschutzaspekte und äußerte Bedenken, dass die falschen Personen geschützt würden. Trotz wiederholter Forderungen nach Videoüberwachung ist dies aufgrund der rechtlichen Bestimmungen nicht möglich, da Müllcontainer nicht als Gefahrenstellen gelten.

Die Attrappe einer Kamera über einem Containerstandort in Wuppertal hat sich als effektive Abschreckungsmaßnahme erwiesen, da Müllsünder einen großen Bogen um den Standort machen. Die CDU Remscheid fragt nun, warum ähnliche Maßnahmen nicht auch in Remscheid ergriffen werden können. Interessanterweise zeigt sich, dass diese Form der Abschreckung auch ohne tatsächliche Videoüberwachung funktioniert, wie das Beispiel einer leeren Blitzanlage auf der Hochstraße zeigt, die den Verkehrsteilnehmern erlaubte Geschwindigkeitslimits einhält.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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