Am Mittwoch, dem 12. März, stellt das Polizeipräsidium Oberhausen die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2024 vor. Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann berichtet von einem erfreulichen Rückgang der registrierten Straftaten auf 17.633, was einem signifikanten Minus im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Tatverdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 8.109 im Jahr 2023 auf 7.500 im Jahr 2024.

Doch nicht alle Zahlen sind positiv: Die Straftaten gegen das Leben sind mit 19 Fällen um 35,71 Prozent gestiegen. Auch die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung haben zugenommen, mit 306 angemeldeten Straftaten in diesem Bereich. Besonders alarmierend bleibt die Situation bei den Taschendiebstählen, die auf 722 Fälle angestiegen sind. Eine detaillierte Auswertung zeigt, dass vor allem bei Gewaltdelikten und Einbrüchen die Polizei Erfolge verbuchen konnte, während der Straßenraub und die Jugendkriminalität tendenziell zurückgehen. Die Polizei setzt auf strategische Fahndungen, um präventiv gegen erhebliche Straftaten vorzugehen.