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Nordrhein-WestfalenPolitik

Neues Hafthaus in JVA Bielefeld-Brackwede: Modernisierung des Justizvollzugs in Nordrhein-Westfalen

Innovatives Hafthaus in Bielefeld-Brackwede: Ein Meilenstein für den Justizvollzug

Am 2. Mai 2024 weihte der nordrhein-westfälische Justizminister Dr. Benjamin Limbach das neue Hafthaus 8 in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede feierlich ein. Gemeinsam mit Vertretern des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) durchschnitt er vor zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Justiz das Eröffnungsband. Dies markierte symbolisch den Beginn der Nutzung des neuen Gebäudes.

Das Hafthaus 8 ist das erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen, das in Stahlmodulbauweise errichtet wurde. Mit einer Fläche von 7.300 Quadratmetern auf drei Geschossen bietet das moderne Gebäude Platz für 124 zusätzliche Haftplätze. Diese Erweiterung der JVA ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Justizvollzugs in Nordrhein-Westfalen.

Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, betonte die Bedeutung des neuen Hafthauses als Pionierprojekt für innovative und nachhaltige Bauvorhaben im Bereich des Justizvollzugs. Sie hob hervor, dass durch die Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt zukünftige Bauprojekte optimiert werden können.

Die JVA Bielefeld-Brackwede, die im Jahr 1977 eröffnet wurde, ist eine Anstalt des geschlossenen Vollzugs für männliche und weibliche erwachsene Untersuchungs- und Strafgefangene. Mit dem neuen Hafthaus verfügt sie nun über eine Belegungsfähigkeit von insgesamt 666 Haftplätzen. Die Anstalt zeichnet sich zudem durch verschiedene Arbeits- und Ausbildungsbetriebe aus, darunter eine hochmoderne Zentralwäscherei. Ein besonders gesicherter Haftbereich bietet zudem Platz für Gefangene mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.

Sophia Lorenz

Lebt in Stuttgarts Umland und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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