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Angelique Kerber verabschiedet sich erschöpft aus Stuttgart

Kerbers Rückkehr auf Sand: Wie sie nach ihrem Stuttgart-Aus mit einer Pause neue Kraft schöpfen will.

Angelique Kerber hat sich nach ihrem vorzeitigen Ausscheiden beim Stuttgarter Tennis-Turnier erschöpft und enttäuscht gezeigt. Ihr deutliches 2:6, 1:6 gegen Emma Raducanu bestätigte die Tatsache, dass die ehemalige Weltranglistenerste nach ihrer Schwangerschaft und der Geburt ihrer Tochter noch Zeit benötigt. Kerber gab an, dass ihr insbesondere das Sandplatzgefühl gefehlt habe und dass ihr die Matchpraxis auf diesem Belag fehle, der ihr ohnehin nicht besonders liegt.

Die Sandplatzsaison stellte bereits vorher eine Herausforderung für Kerber dar, da sie auf diesem Belag oft Probleme hatte. Zudem hatte sie seit zwei Jahren kein Match mehr auf roter Asche gespielt und wurde auch noch durch eine Erkältung in der Vorbereitung eingeschränkt. Obwohl sie gegen Raducanu teilweise offensives Tennis zeigte, konnte sie das Niveau nicht konstant halten. Kerber betonte, dass sie nicht topfit war und immer noch angeschlagen ist.

Aufgrund ihrer aktuellen Verfassung wird Kerber auf das anstehende Masters-1000-Event in Madrid verzichten und erst beim Turnier in Rom im Mai sowie den French Open in Paris Ende Mai wieder antreten. Sie plant, einige Tage Pause zu machen und sich anschließend intensiv auf die Sandplatzsaison vorzubereiten. In Stuttgart war Kerber die letzte deutsche Teilnehmerin, nachdem bereits Laura Siegemund und Tatjana Maria in der ersten Runde ausgeschieden waren. Alle drei Spielerinnen hatten dank einer Wildcard am Turnier teilgenommen.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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