Am heutigen Morgen wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr um 10:10 Uhr zu einem Kampfmittelverdacht im Hafenbereich gerufen. Bei Aushubarbeiten wurde ein Gegenstand gefunden, der einer Mörsergranate ähnelt. Sofort sicherte die Feuerwehr die Gefahrenstelle und gemeinsam mit der Polizei wurde der Bereich abgesperrt. Der Einsatz wurde in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst und dem Ordnungsamt koordiniert.

Ein weiteres Mal wurde die Feuerwehr kurz nach 14:00 Uhr alarmiert, als bei der Beladung eines Sattelauflieger ein weiteres Kampfmittel beschädigt wurde, das daraufhin in Brand geriet. Die Behörden reagierten schnell und richteten erneut einen Gefahrenbereich ein. Durch den Einsatz von Drehleitern und Wärmebildkameras wurde die Lage kontrolliert, die Mulde entleert und das Kampfmittel mit Sand abgedeckt. Während der gesamten Maßnahmen kam es zu Verkehrseinschränkungen im Hafenbereich sowie zur Sperrung der Hafenbahn.