Ein dramatischer Vorfall am Bahnhof Buldern! Ein 27-Jähriger aus Syrien lief am Montagmorgen geradewegs auf die Gleise und riskierte sein Leben. Dank der schnellen Reaktion eines Zugführers konnte ein schweres Unglück verhindert werden. Der Zug musste abrupt bremsen, um den Mann nicht zu erfassen, nachdem dieser zehn Minuten auf den Gleisen verweilte und auch auf Lautsprecherdurchsagen nicht reagierte.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet. Der Mann gab an, auf dem Weg nach Mönchengladbach gewesen zu sein und habe den Zug verlassen müssen, da er kein Ticket hatte. Der Vorfall führte zu einer 48-minütigen Sperrung des Bahnhofs und elf Zügen, die umfassende Verspätungen von insgesamt 265 Minuten verzeichneten. Nun drohen dem 27-Jährigen nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern auch hohe Schadensersatzforderungen von den betroffenen Verkehrsunternehmen.