Am 13. März 2025 führte das Hauptzollamt Köln eine umfangreiche bundesweite Kontrolle zur Überprüfung des Mindestlohns durch. Über 100 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchsuchten gezielt Restaurants, Imbissbetriebe, Sicherheitsdienste und Kioske in mehreren Städten, darunter Köln, Bonn, Leverkusen und der Rhein-Sieg-Kreis. Bei den Kontrollen wurden insgesamt 43 Geschäfte und 144 Personen überprüft.
Die Ergebnisse sind alarmierend: In verschiedenen Betrieben wurden insgesamt sieben illegal Beschäftigte entdeckt, darunter mehrere Ausländer. Zudem legten erste Hinweise nahe, dass in sechs Fällen die Mitarbeiter nicht korrekt sozialversichert waren und in drei Fällen nicht der Mindestlohn gezahlt wurde. Darüber hinaus fanden die Behörden Anzeichen von Sozialleistungsmissbrauch in sechs Fällen, während neun Arbeitgeber die vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen für ihre Angestellten nicht führten. Diese Kontrolle wirft ein grelles Licht auf die dunkle Seite der Beschäftigung und zeigt, dass die Behörden entschlossen gegen Missstände vorgehen.