Die Schauspielerin Kerstin Landsmann hat heute das Kölnische Stadtmuseum besucht, um an der Wiedereröffnung der neu gestalteten Dauerausstellung teilzunehmen. Ihr Rundgang konzentrierte sich auf das faszinierende Jahrzehnt der 1920er Jahre in Köln und wurde von den Museumskuratoren Mario Kramp und Sascha Pries geleitet. Während des Rundgangs wurden bedeutende Persönlichkeiten und Themen der damaligen Zeit thematisiert, darunter das Wirken von Oberbürgermeister Konrad Adenauer sowie die Künstler Willy Millowitsch und Willi Ostermann.

Landsmann, die dem breiten Publikum durch ihre Rolle als Kommissarin Vanessa Haas in der ZDF-Serie „Soko Köln“ bekannt ist, nutzte den besonderen Anlass, um ihre Verbundenheit zur Stadt zu betonen. Besonders eindrucksvoll sind die Ausstellungsstücke, die die Zeit des Umbruchs und des Wandels widerspiegeln, darunter ein Gemälde von Heinz Kroh und eine Trommel mit der Aufschrift „Make Fastelovend not War“. Diese Exponate zeigen die Herausforderungen und den neuen Geist der Stadt, die durch die britische Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg geprägt wurde.

Die 1920er Jahre in Köln

Die 1920er Jahre waren eine prägende Zeit für Köln, die mit schweren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umwälzungen einherging. Zu den markanten Ereignissen dieser Dekade zählen das Karnevalsverbot, die drastische Geld-Inflation und der Bau der Mülheimer Brücke. Diese Themen werden auch in der neuesten Folge von „Soko Köln“ behandelt, die den Titel „1926“ trägt und am 21. Januar ausgestrahlt werden soll, möglicherweise jedoch auf den 28. Januar verschoben wird. In dieser Episode findet ein Mord während eines Krimi-Dinners in einer historischen Villa statt, was die Atmosphäre der 1920er Jahre eindrucksvoll einfängt.

Die Stadt Köln wird in ihren historischen Kontext umfassend dokumentiert. Ein geplanter Band der Historischen Gesellschaft, der sich mit Köln in der Weimarer Republik beschäftigt, wird die Ereignisse und Entwicklungen dieser Zeit nachvollziehbar machen. Der Band wird Teil einer Reihe von 13 Prachtbänden sein, die sich mit verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte befassen und dabei sowohl Kunst als auch gesellschaftliche Veränderungen thematisieren.

Begleitprogramm des Kölnischen Stadtmuseums

Das Kölnische Stadtmuseum bietet zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen seines Begleitprogramms an, darunter Themenführungen und Stadtspaziergänge, die sich mit der Geschichte und den Impulsen der Stadt beschäftigen. Ein Beispiel dafür ist das Akademie-Seminar „Köln in der Weimarer Republik“, das von Dr. Ulrich Bock geleitet wird. Solche Angebote ermöglichen es den Besuchern, die Vergangenheit Kölns aktiv zu erleben und deren wichtige Ereignisse besser zu verstehen.

Kerstin Landsmann äußerte am Ende ihres Besuchs, dass der Rundgang ihre Verbundenheit zur Stadt verstärkt hat. Weitere Informationen zur Dauerausstellung und den bevorstehenden Veranstaltungen sind auf der Website des Kölnischen Stadtmuseums zu finden, wo auch Details zu den historischen Backgrounds und den zeitgenössischen Bezügen der Stadtgeschichte nachzulesen sind. Die Ausstellung verspricht, ein lebendiges Bild der 1920er Jahre zu vermitteln, das sowohl die Herausforderungen als auch die Fortschritte dieser faszinierenden Zeit widerspiegelt.