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Aktuelle News: Ermittlungen gegen Kardinal Woelki dauern bis Sommer – riesige Datenmenge verlangsamt Verfahren

Die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft gegen Kardinal Rainer Woelki ziehen sich voraussichtlich bis zum Sommer hin, da eine große Menge an Datenmaterial gesichtet werden muss. Es handelt sich um 800.000 E-Mails mit einer halben Million Anhängen sowie 120.000 Chatnachrichten, die auf dem Handy des Kardinals gefunden wurden. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in drei Verfahren zusammengeführt, welche den Verdacht des Meineids und falscher eidesstattlicher Versicherungen gegen Woelki betreffen. Der Kardinal bestreitet alle Vorwürfe und es soll am 14. März eine Berufungsverhandlung vor dem Kölner Oberlandesgericht stattfinden.

Es ist wichtig zu betonen, dass alle Vorwürfe im Zusammenhang mit Presserechtsstreitigkeiten stehen, die Kardinal Woelki gegen die "Bild"-Zeitung führt. Historisch betrachtet ist es nicht unüblich, dass prominente Personen wie Woelki unter besonderer Beobachtung stehen, wenn Ermittlungen gegen sie laufen. Die umfangreiche Datenanalyse kann zu Verzögerungen führen, was auch für den Beschuldigten belastend sein kann.

Hier eine Tabelle mit relevanten Informationen:

| Information | Details |
|----------------------------|----------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| Beschuldigter | Kardinal Rainer Woelki |
| Anzahl beschlagnahmter E-Mails | 800.000 |
| Anzahl Chatnachrichten | 120.000 |
| Art der Vorwürfe | Meineid und falsche eidesstattliche Versicherungen |
| Gerichtsverhandlung | Berufungsverhandlung vor dem Kölner Oberlandesgericht am 14. März (Az 15 U 70/23) |
| Umstände der Vorwürfe | Im Zusammenhang mit Presserechtsstreitigkeiten gegen die "Bild"-Zeitung |

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ermittlungen entwickeln und ob Kardinal Woelki letztendlich strafrechtlich belangt wird. Die Sensibilität des Falls und die Prominenz des Beschuldigten machen die Angelegenheit zu einer vielbeachteten Angelegenheit in Köln.



Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger / ots

Martin Schneider

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